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Das Talbecken von Dresden

Das Talbecken von Dresden erstreckt sich aus beiden Seiten der Elbe von Pirna bis Meißen. Der Elblauf selbst hat in diesem Gelände eine Länge von 43 km, doch zieht der Strom nicht, wie in der viel größeren oberrheinischen Ebene, seine Stromrinne durch die Mitte des Talbodens, sondern bespült oberhalb Dresdens von Pillnitz bis Loschwitz den Steilrand des Lausitzer Granits, unterhalb Dresdens von Niederwartha bis Meißen den Fuß der Vorhöhen des Erzgebirges. Dadurch gewinnen die Tallandschaften und Stromansichten an malerischem Reiz und erhöhen die Schönheit der beständig wechselnden Szenerie. Die Höhen auf beiden Seiten des Talkessels, dessen Entstehung bis in die Tertiärzeit zurückreicht, überragen den Talboden um 100-150 m, zeigen aber einen durchaus verschiedenen landschaftlichen Charakter.

Da die Talebene sich nach Nordwest erstreckt, so kann man die Abhänge des Erzgebirges als die Schattenseite, den steileren Abfall des Lausitzer Granitplateaus als die Sonnenseite bezeichnen. Die ganze östliche Tallandschaft, vom Stromufer an bis auf die Höhen des Lausitzer Granits, ist vorherrschend von Talsanden und Heidesand bedeckt, welche sich für die Sonneneinstrahlung weit empfänglicher zeigen als der Lehmboden der linken Talseite. Daher gedeiht dort an den Gehängen der Wein und feineres Obst und zwar auf der ganzen Strecke von Pillnitz bis Meißen und hat dadurch auch frühzeitig die Anlage von einzelnen Weinbergsgütern, Villen und Landhäusern aller Art hervorgerufen; während auf dem linken Ufer nur ausnahmsweise an der Nordseite der ausmündenden Seitentäler, die vom Sonnenstrahl kräftig getroffen werden, Weinberge und -Gärten angelegt werden konnten. Dagegen sind in dem flacheren Gelände auf dem rechten Elbufer oberhalb Dresdens nur im Tal, im Pillnitzer Tännicht, aber unterhalb Dresdens auch auf den Höhen weithin die unfruchtbaren Sandflächen mit Nadelholz, meist Kiefern, bestanden; links der Elbe ist dagegen das steilere Gehänge zum Strom und an den zahlreichen Nebenflüssen auf Lehmboden vorherrschend mit Laubwald bedeckt.

Gegen Süden endigt der Talkessel an den niedrigen Quadersandsteinmauern bei Pirna, wo die Elbe aus dem engen Felsental in die offene Elbaue eintritt. Im Norden bildet die aus Pläner bestehende Landschwelle, die von Meißen über Bohnitsch und Gröbern nach Oberau zieht, den natürlichen Talabschluss, der von dem Eisenbahntunnel aus der Linie von Dresden nach Leipzig durchbrochen wird, während die Elbe unterhalb Meißen noch weithin bis nach Riesa sich durch den harten Granitboden ein enges Erosionstal geschaffen hat.

So ist also der Talkessel auf allen Seiten von Höhen begrenzt, ist ähnlich wie die oberrheinische Ebene während der Diluvialzeit durch Einbruch entstanden und bildet bei seiner niedrigen Lage, da der Elbspiegel in Dresden nur 105,5 m über der Ostsee liegt, den wärmsten Teil Sachsens. Es wird schon allein hieraus erklärlich, dass gerade dieser Landstrich zuerst Spuren menschlicher Besiedelung aufweist.

Aber nicht bloß das äußere Ansehen der Landschaften verdient Beachtung, sondern auch der wechselvolle Boden und seine Bodendecke, denn sie gerade wirken daraus bestimmend ein, dass die Umgebungen von Dresden durch ihren Wechsel so reizvoll werden und sich von jeder Höhe, sei es am rechten oder linken Elbufer, immer neue, unerwartete Landschaftsbilder dem entzückten Auge darbieten. Dieser Reichtum an prächtigen Spaziergängen und kürzeren Ausflügen wird von den Bewohnern Dresdens selbst noch viel zu wenig gewürdigt, und doch hat Christian Weiß schon vor länger als hundert Jahren auf diesen Reichtum an verschiedenen Landschaftsformen hingewiesen. "Man mag Gegenden benennen oder charakterisieren wie man will, so wird man gewiss jede Art derselben iln Umkreise von zwei bis drei Stunden um Dresden finden."


Die Westseite des Elbtales
Wir betrachten zuerft die linke Talseite.

Von Pirna an elbabwärts streicht die Vorstufe des Erzgebirges, das Elbtalgebirge, ebenso wie auch das Lausitzer Tafelland in nordwestlicher Richtung, aber nicht wie das Erzgebirge nach Nordosten. Weil nicht mehr vorherrschend aus den für das Erzgebirge charakteristischen Gneisen, sondern aus jüngeren Schiefern bestehend, ist der den Elbstrom bis über Dresden hinaus begleitende vordere Höhenzug als Elbtalgebirge bezeichnet. Für unsere Zwecke reicht es aus, diese 6-8 km breite Abdachung des Erzgebirges als ein von der Hauptmasse in seinen Bestandteilen abweichendes Berggelände zu bezeichnen. Wo das Gebirge mit steiler Böschung ziemlich nahe an den Elbstrom herantritt, liegen auf der Höhe die Dörfer Klein- und Groß-Sedlitz; jenes hart an den Höhenrand vorgeschoben, so dass Man von den vorderen Landhäusern eine entzückende Aussicht ins Elbtal hat, dieses etwas zurückgelegen und sich au eine Bodenfalte anlehnend, die, sich nach Osten zum Elbtal senkend, sehr geschickt zur Anlegung eines ausgedehnten parkartigen Gartens im französischen Stil benutzt worden ist. Jetzt ziemlich einfach oder "kaum gegrüßt, gemieden", waren Schloss und Garten mit seinen verschnittenen Hecken und zugestutzten Baumwipfeln, mit seinen jetzt trockenen Wasserkünsten und seinen meist kunstlosen Statuen, unter denen die allegorischen Darstellungen der vier Erdteile vielleicht am merkwürdigsten sind, vor 200 Jahren der Lieblingsaufenthalt Augusts des Starken und der Schauplatz vieler Hoffeste.


Quellenangaben:
Dresden und die Sächsische Schweiz - Land und Leute - Monographien zur Erdkunde - 1903
Prof. Dr. Sophus Ruge

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