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­Die umirr­enden Stiefeln

Zu Lauban in der Lausitz, sonst Lübben genannt, hat sich folgendes im Dreißigjährigen Kriege zugetragen.
Es kam von Görlitz her ein ­Regiment Butlerischer Dragoner, die waren n­icht von den besten, und es ward den Bürgern vor ihnen mächtig bange, hatten auch der Drangsale in Fülle von ihnen auszustehen.

Weg der Butlerischen Dragoner von Görlitz bis Lübben/Lauban - Lausitz, 132 km ca. 1 Tag und 3 Stunden, auf eigenen Beinen, mit alten Stiefeln.

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Da kam ein entsetzlich langer Kerl von dieser Raubbande zu einem Schuster und verlangte ein Paar Reiterstiefeln, Kanonen, wie diese Haudegen und Eisenfresser sie trugen, fand ein schönes großes langes Paar, die ihm trefflich paßten, denn den Soldaten im Dreißigjährigen Kriege ging es wie jenem Trödeljuden, der von sich sagte: Ich hab nen guten Klaiderlaib, es paßt mir allens. Da nun der gewaltige Kriegsheld die Stiefeln an- und dafür ein Paar ganz erbärmliche, zerrissene Stiefeln ausgezogen hatte, dem er die Sporen ab- und an die neuen Stiefeln anschnallte, fragte er, was die neuen Stiefeln kosten sollten, und da der Schuhmacher den Preis forderte, so zog jener seinen Haudegen blank, nahm den Schuster am Arm und fuchtelte ihm so viele Hiebe zählend auf, als der arme Bürger Schreckenberger gefordert hatte, so daß dieser sich vor Schmerz, Angst und Schrecken nicht bergen konnte, sich endlich losriß und verwünschend rief: Ei so wollte ich, daß diese Stiefeln und Eure Beine in ihnen niemals Ruhe finden, Ihr mögt tot oder lebendig sein! Der Reiter lachte den Schuster in seinem ohnmächtigen Zorne aus und stolperte mit klirrenden Schritten über das Wackersteinpflaster Laubans und verfluchte dieses Pflaster und den Berg, der dazu die Steine lieferte. Bald darauf wurde das Dragonerregiment anderwärtshin beordert, als aber hernachmals die Schlacht bei Lützen geschlagen ward, riß eine schwedische Stückkugel, die dem Pferde durch den Leib fuhr, demselben Dragoner beide Beine ab, und er verblutete auf dem Schlachtfeld.
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Weg des Dragoners mit neuen Stiefeln auf eigenen Beinen von Lauban/Lübben zur Schlacht bei Lützen / bataille de Lützen ca. 156 km 1 Tag, 8 Stunden

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Und danach hat man zwei Stiefeln marschieren sehen ohne Ruh und Rast und ohne Herrn, doch staken in ihnen zwei blutige Beinstummel, die wanderten und wanderten von Lützen nach Markranstädt und über Rippach, wo der bekannte unsterbliche Herr Hans von dort sie mit eignen Augen sah, nach Leipzig, von Leipzig nach Wurzen, Oschatz, Zehren und Meißen nach Dresden, von da ohne Rast und Ruh über Bischofswerda, Bautzen, Löbau und Reichenbach nach Görlitz und von da endlich spornstreichs nach Lauban und blieben auf dieser ganzen langen Wanderfahrt völlig ganz.

Weg der fast noch neuen Stiefel ohne Dragoner aber mit blutigen Beinstummeln von der Schlacht bei Lützen über Rippach, Markranstädt, Leipzig, Wurzen, Oschatz, Zehren, ­Meißen, Dresden, Bischofswerda, Bautzen, Löbau, Reichenbach, Görlitz nach Lübben/Lauban ca. 380 km – 3 Tage, 5 Stunden.

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Die Stiefeln spazierten zum Städtlein hinein, an des Schuhmachers Haus vorbei, recht, als ob er sehen solle, daß sein Wunsch in Erfüllung gegangen, wendeten von da um und bestiegen den Steinberg, welcher der Vater des verwünschten Pflasters, und dort wanderten sie nun bald sichtbar, bald unsichtbar auf den scharfkantigen Basaltsäulen umher; man hörte sie auch trapsen; wer sie aber sichtbar sah, was nicht einem jeden widerfuhr, und trug etwa ein Verlangen nach ihnen und wollte sie haschen, der bekam einen Tritt und schlug auf die Wackersteine hin, daß ihm die Rippen krachten.
Dem Schuster, der sie als sein Eigentümer wieder einfangen wollte, soll dieses am allerersten begegnet sein.

Denkmäler zur Schlacht bei Lützen:
Scharnhorst-Denkmal, zur 100-Jahrfeier der Schlacht bei Lützen  in Großgörschen errichtet. Bildhauer war Paul Juckoff aus Schkopau. Zwei Steinbänke am Denkmalplatz zeigen das Scharnhorsts Motto: "Ziel erkannt - Kräfte gespannt".

Schinkel-Pyramide, gußeisernes Denkmal für die Gefallenen der Schlacht ist eines von sieben gleichartigen an Schlachtenorten (Großgörschen, Haynau, Groß-Beeren, an der Katzbach, bei Kulm, Dennewitz, Wartenburg und Belle Alliance) von 1813 und 1815 stand auf dem Monarchenhügel etwa drei Kilometer südlichvon Großgörschen, wo sich jetzt nur noch der Sockel mit einer Inschrift befindet. Das jetzige Replikat wurde 1985 in der Nähe des Scharnhorst-Denkmals aufgestellt. Die Inschrift lautet "Die gefallenen Helden ehrt dankbar König und Vaterland. Sie ruhen in Frieden. Großgörschen, den 2. Mai 1813".

Denkmal des Prinzen Leopold von Hessen-Homburg wurde zwei Jahre nach dem Tode des in der Schlacht Gefallenen Prinzen von seiner Schwester Marianne errichtet, musste 1974 wegen Durchrostung von innen abgetragen werden. Die Kopie wurde am 2. Mai 1999 eingeweiht.

Berger-Grab, auf dem Grab des als 26-jährig durch eine Kugel in die Stirn gefallenen preussischen freiwilligen Jägers Christian Gottlieb Berger aus Breslau, im Ortsteil Rahna steht ein Gedenkstein.

Marschall-Ney-Haus im Großgörschener Ortsteil Kaja, da übernachtete vom 1. zum 2. Mai 1813 Marschall Ney. In diesem Haus war auch das Hauptquartier, nun befindet sich dort ein kleines Museum.

Liebknecht-Grab, auf dem Friedhof in Kleingörschen befindet sich das Grab des auf napoleonischer Seite mit knapp 18 Jahren gefallenen Secondeleutnant im Großherzoglich Hessischen Leibregiment Franz Wilhelm Liebknecht.

Quellenangaben:
Deutsches Sagenbuch von Ludwig Bechstein,
Meersburg und Leipzig 1930,

Wikipedia, die freie Enzyklopädie

Der geneigte Leser möge entschuldigen, dass wir nicht erwähnen, welche Orte, Ortsnamen und Sehenswürdigkeiten im Verlaufe der vergangenen 200 Jahre, durch 2 Weltkriege, viele Jahre entwickelte Sozialistische Gesellschaft und mehrerer Rechtschreibreformen verloren gingen oder geändert wurden.

Steinberg Lauban

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So finden Sie die Gaststätte & Pension Schmiedeschänke in Dresden Klotzsche: Von der Königsbrücker Landstrasse (B97), Dresden - Klotzsche - Hellerau, kommend in die Boltenhagener Strasse, Richtung Flughafen Dresden, abbiegen. An der Ampelgeregelten Kreuzung Boltenhagener Str. / Karl-Marx-Strasse geradeaus weiter nach Altklotzsche bis zum Parkplatz rechts an der Schmiedeschänke.
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Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten

Mueglitztal, Maxen, Schmorsdorf ... Die Schlacht von Maxen, im Siebenjährigen Kriege von 1756–1763, am 20. November 1759, zwischen österreichischen und preußischen Truppen, endete mit einer Niederlage der Preußen. In der Schlacht von Maxen trafen 32.000 Österreicher unter Leopold Joseph Graf Daun auf 15.000 preußische Soldaten unter Friedrich August von Finck. Die Armee von Graf Daun kam aus Schlesien und besetzen das von Friedrich II. aufgegebene Dresden. Daun entschloss sich das bei Dona stehende Korps von Generalleutnant Finck anzugreifen, der sich auf den Anhöhen bei Maxen verschanzte und auf Entsatz durch Friedrich II. hoffte. Am Finkenfang bei Maxen stand die Hauptbatterie des von Finkschen Korps, welches am 21. November 1759 von den Österreichern gefangen genommen wurde. Die Schlacht von Maxen endete mit einer Niederlage der Preußen, am Morgen des 22. November kapitulierte das gesamte preußsche Korps mit insgesamt 13.741 Mann, darunter neun Generäle, 500 Offiziere, die ganze Artillerie sowie 120 Fahnen und Standarten. Das gesamte Finck'sche Korps wurde unter starker Bedeckung nach dem großen Garten in Dresden geführt, später von dort in Abteilungen nach Böhmen. ...
Vetschau im Oberspreewald. ... Eine Stadt mit 3100 Bürgern, ist eine uralte wendische Siedelung am Südrand des Spreewaldes. Zur Fixierung der deutschen Herrschaft wurde bei Zeit der Germanisierung an der vorbeifließenden Luckaitz eine Sumpf- oder Wasserburg, das heutige Schloß, von deutschen Rittern erbaut. Die Stadt ist gepflegt und freundlich und erfreut sich zunehmender Popularität als Eingangsort für den Spreewald. Der wendische Kirchgang ist bemerkenswert und noch geringer berührt von dem Fremdenzustrom. Die Bahnhofstr. führt an der Post vorbei zum Sedanplatz, ehemaliger Friedhof, jetzt Viehmarkt und Jahrmarktsplatz, mit Linden eingefaßt, im Background Feuerwehrwache mit Steigerturm; in Funktionen die Bismarckeiche. Die Cottbuser Str. führt zum Markt; der Ratskeller ist ein altes Barockhaus, auf dem Hof alte Holzgalerie. Vor dem Rezeption in deine Kirchstraße Baumgarts Hotel, ehemaliges Postgebäude. In der Kirchstraße liegen alte Bürgerhäuser, darunter die Arzneiausgabe. Durch schmale Gassen zum Kirchplatz mit der Kirche, die alleinig in ihrer Art ist; sie wird hergestellt aus zwei selbständigen, Wand an Wand nebeneinander befindlichen Bauwerken, der Stadtkirche und der Landkirche. Zwei gemeinsam ist die Sakristei und der 35 m hohe, aus Feldsteinen und Raseneisenstein errichtete, unzugängliche Turm. Im Dreißigjährigen Krieg brannte die Kirche ab; der Turm kommt im niedrigeren Teil aus dem 13. Jahrhundert, der obere Teil wurde 1709 bei heutigen Form neu erweitert. Das Intern beider Kirchen wird vom Kirchendiener demonstriert. Die wendische Religionsgemeinschaft ist die größere, zu ihr gehören 9 Landgemeinden; unter der führenden Kastanie und den Linden vor ihrem Eingang gruppieren sich Letzter Tag der Woche die Wendinnen in ihren schmucken Trachten, Ritual von 9-10 Uhr. Im Innern der Kirche Brautkronen und Kränze, die unverheirateten Gestorbenen von jüngeren Tante hinter dem Sarg angezogen und später in der Kirche gelagert sein; ein Lüster, der Opferstock und die Altarleuchter herkommen aus dem 17. Jahrh. Die deutsche Religionsgemeinschaft war ursprünglich nur eine eher kleine Kirche zur deutschen Gutsherrschaften von Vetschau und Umgegend und ist seit ihrer Erbauung 1694 Stadtkirche....
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Oberlausitz - Görlitz -
Das Schlesische Museum Görlitz, wurde ab 13. Mai 2006 in den vier historische Gebäuden Schönhof, Mittelhaus, Gebäude am Fischmarkt, die beide aus dem Jahr 1832 stammen, sowie dem Hallenhaus am Untermarkt 4 zusammenfaßt. Der nördliche Innenhof erhielt zwischen Schönhof und Mittelhaus ein Glasdach, der kleinere Hof nach Süden verbindet Mittelhaus und Fischmarkt mit einem gläsernen Übergang. Der Museumskomplex ist behindertengerecht gestaltet. ...
Winter-Speisekarte -
Aus dem Suppentopf - Klare Entenconsommé, Entenkraftbrühe mit angeschwenkten Wintergemüse sowie Entenbruststreifen; Cremige- Tomatensuppe...
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