Willkommen in ihrer Pension & Gaststätte Schmiedeschänke

Ausflug nach Burg im Oberspreewald

5. Burg - Oberspreewald.*

Eisenbahn: Haltestelle der Spreewaldbahn (Kleinbahn) Lübben—Cottbus, 34 km von Lübben, 18 km von Cottbus entfernt.
Hotels: In Burg-Dorf: Schwadtkes Gasthaus, an der Mühle, 3 Min. vom Bahnhof, 35 B., Autohalle, Restaurant, Konzert, Garten am Wasser, ganzjährig, auch Massenquartier f. 50 Pers., Boote; Autohalle, Garten, ganzjährig, Massenquart; Reichsadler, gegenüber der Kirche, Autohalle, Restaurant, Cafe, Garten, eigene Badeanstalt, ganzjährig, Massenquartier f. 50 Pers.; Frankes Gasthaus {Koch), Kraftpostendstation, Autohalle, Garten, Massenquartier f. 100 Pers. — Am Schloßberg, 20 Min. entfernt; Restaurant u. Kaffeegarten am Bismarckturm (Gubatz), 12 B, P. 4 M, Autohalle, Garten, Massenquartier.

Vetschau, ­
Stadt mit 3100 Einwohnern, ist eine uralte wendische Siedelung am Südrand des Spreewaldes. Zur Befestigung der deutschen Herrschaft wurde in der Zeit der Germanisierung an der vorbeifließenden Luckaitz eine Sumpf- oder Wasserburg, das heutige Schloß, von deutschen Rittern erbaut; 1548 erhielt Vetschau Stadtrechte. Die Stadt ist sauber und freundlich und erfreut sich wachsender Beliebtheit als Eingangsort für den Spreewald. Der wendische Kirchgang ist sehenswert und noch weniger berührt von dem Fremdenzustrom.
Rundgang.
Die Bahnhofstr. führt an der Post vorbei zum Sedanplatz, ehem. Friedhof, jetzt Viehmarkt und Rummelplatz, mit Linden eingefaßt, im Hintergrund Feuerwehrhaus mit Steigerturm; in Anlagen die Bismarckeiche. Hart r. führt die Cottbuser Str. zum Marktplatz; der Ratskeller ist ein altes Barockhaus, auf dem Hof alte Holzgalerie. L. vor dem Eingang in die Kirchstraße Baumgarts Hotel, ehem. Postgebäude. In der Kirchstraße l. alte Bürgerhäuser, darunter die Apotheke. Durch schmale Gassen zum Kirchplatz mit der Kirche, die einzig in ihrer Art ist; sie besteht aus zwei selbständigen, Wand an Wand nebeneinander stehenden Gebäuden, der Stadtkirche und der Landkirche. Beiden gemeinsam ist die Sakristei und der 35 m hohe, aus Feldsteinen und Raseneisenstein erbaute Turm (unzugänglich). Im Dreißigjährigen Krieg brannte die Kirche ab; der Turm stammt im unteren Teil aus dem 13. Jahrh., der obere wurde 1709 in der heutigen Form neu ausgebaut.
Das Innere beider Kirchen wird vom Kirchendiener (Schloßstr. 6; Tkg.) gezeigt. Die wendische Kirche ist die ältere, zu ihr gehören 9 Landgemeinden; unter der großen Kastanie und den Linden vor ihrem Eingang versammeln sich Stg. die Wendinnen in ihren schmucken Trachten (Gottesdienst von 9—10 Uhr). Im Innern der Kirche Brautkronen und Kränze, die unverheirateten Gestorbenen von jungen Mädchen hinter dem Sarg getragen und später in der Kirche aufbewahrt werden; ein Kronleuchter, der Opferstock und die Altarleuchter stammen aus dem 17. Jahrh. Die deutsche Kirche war ursprünglich nur eine kleine Kapelle für die deutschen Gutsherrschaften von Vetschau und Umgegend und ist seit ihrer Erbauung (1694) Stadtkirche. Im Innern ein geschnitzter Barockaltar, zahlreiche Wappen und andere Altertümer. In beiden Kirchen wird deutsch gepredigt, in der wendischen auch noch wendisch.
Weiter durch die Schloßstraße zum Schloßpark. R. vor dem Eingang schönes, altes Fachwerkhaus mit Sonnenuhr (Nr. 8). Hinter der Brücke r. das Kavalierhaus, jetzt Stadtverwaltung. Das Schloß ist ein trutziger, burgähnlicher Bau mit dicken Mauern und Kreuzgewölben, Mitte des 16. Jahrh. errichtet, 1721—28 umgebaut, heute im Besitz der Stadt und in Privatwohnungen aufgeteilt. Im Erdgeschoß ein Spreewaldmuseum mit historischen Wendentrachten (Eintr. 30 Pf., Meldung im Stadthaus II). Im 1. Stock der Rittersaal, jetzt Stadtverordnetensitzungssaal (Besicht, gestattet). Im Park prächtiger alter Baumbestand, darunter Sumpfzypressen. Vor einem alten Spreewaldhaus Freilichtbühne für wendische Heimatspiele.
Ein Verbindungsweg führt vom Schloßpark zur Stadtbrücke in der Berliner Straße. Schöner Blick auf Stadt und Kirche. Von hier aus zum Markt zurück und durch die Karlstraße und Schulstr. zum Bahnhof.
1/2 Stunde entfernt die Reptener Teiche; auf dem Weg dahin, 10 Min. von der Stadt, das städtische Schwimmbad, dicht dabei, schön am Wasser gelegen, Haus Ostland, Heim des deutschen Ostbundes.

Umgebung von Vetschau.
Fußwanderungen:
1. Burg, 2 1/2 St., blau bez.
Hinter dem Bahnübergang l. in den Landweg nach Stradow. Nach 1/4 St. am Waldrand die Stradower Mühle. Vom Marktplatz führt hierher ein näherer Weg durch die Spreewaldstraße oder die Karlstraße. Weiter über die Luckaitz und am Wald entlang nach (35 Min.) Stradow, 457 Einw. (Gasth. P. v. 4 Mark an, Autohalle, Bierrest., Cafe, Garten, gzj., Massenquartier; neben Landbevölkerung auch Fabrikarbeiter; wendische Tracht noch erhalten. (Hinter Gasth. z. Spreewald geht r. ein staubfreier Wiesenweg ab nach Dlugy und Naundorf.) — Geradeaus über den Platz vor dem Gutshof; l. das Kriegerdenkmal. Dann durch eine kurze Gasse und l. an den Stradower Teichen, musterhafte Karpfenzucht des Gutes, entlang. Weiter immer geradeaus, r. die meist strohgedeckten Häuser der Kolonie Mockro, zu Stradow gehörig. Das Fahrfließ begleitet r. den Weg. 1 St. von Vetschau die große hölzerne Fahrbrücke, über das breite Grenzfließ zwischen den Kreisen Calau und Cottbus (Kahnstelle). Das erste Gehöft r. hinter der Brücke gehört bereits zu Burg-Kolonie. Das Gehöft l. hinter der Brücke gehört noch zu den Radduscher Kaupen, interessantes efeuumranktes Blockhaus mit durchbrochenem Giebel. Der Fahrweg führt zum Gasth. Quackatz (Kahnstelle) weiter über zahlreiche Fließe, ein charakteristisches Bild der Spreewaldlandschaft bietend. Nach 30 Min. r. der zweistöckige nüchterne Ziegelrohbau der Kolonieschule, gegenüber das noch weniger schöne Kaufhaus Schwarz; hier Kreuzung mit dem alten Nordsüdweg von der Straupitzer Buschmühle nach Naundorf. Die neue Nord-Süd-Fahrstraße ist etwa 500 m weiter nach O. verlegt und überschreitet die Spree auf flacher Fahrbrücke (Chaussee im Bau). Wenige Schritte dahinter r. am Weg die (1 1/4 St. von Vetschau) Kolonieschenke (Kahnstelle; s. S. 43). Gegenüber das Kurh. Spreewald. Der Weg entfernt sich nun von der Spree. Bald zweigt l. der Weg zum Gasthaus zur Bleiche ab und nach 1/4 St. ebenfalls l. der Weg zum Landhaus Winzer. R. im Hintergrund erscheint der spitze Kirchturm von Burg-Dorf, am Horizont l. der Bismarckturm auf dem Schloßberg. Dicht am Bhf. der Spreewaldbahn über die Bahn und in 5 Min. nach Burg-Dorf oder zum Spreehafen.

2. Straupitz, 16 km, 4 St., weiß bez.
Auf dieser Wanderung wird die Spreewaldniederung an ihrer breitesten Stelle durchquert, so daß sämtliche Längsfließe überschritten werden. Vom Vetschauer Bahnübergang geradeaus in 1/4 St. nach Suschow, 214 Einw. (Gasth.), wendisches Dorf. Dahinter Weggabelung; l. nach (3/4 St.) Dlugy, 132 Einw. Hierher führt auch ein etwas weiterer, aber staubfreier Wiesenweg über Stradow. 7 Min. hinter dem Dorf die für die Gemeinden Dlugy und Naundorf gemeinsame Schule, Die Chaussee endet in (1 St.) Naundorf, 280 Einw. (Gasth. Krüger, am Dorfeingang, jenseits der Brücke, 9 B., Rest., Cafe, Garten; Domks Gasthaus — Herberge der Naturfreunde, 70 B.), echt wendisches Dorf. Das Fahrfließ, die Kzschischoka, geht mitten durch das Dorf und wird von zwei Fahrwegen begleitet. Kahnsteile des Spreewaldvereins Vetschau. Der neue Fahrweg führt geradeaus weiter; der alte Fußweg ist schöner, er beginnt am Dorfausgang bei Domks Gasthaus und soll als Chaussee bis Straupitz ausgebaut werden. 1/4 St. später vereinigen sich beide Wege und überschneiden nun fast rechtwinklig die ebenso geraden Linien des Leinweber- und Scheidungfließes. L. zwischen beiden das versteckt liegende Gasthaus zur Tanne. Nahe der Kolonieschenke Kreuzung mit der Straße Stradow—Burg; weiter in nördl. Richtung über das (2 St.) Gasthaus zum wendischen König, wo r. ein Fahrweg von Burg (rot bez.) einmündet. Nun scharf r. (Wegweiser) und in nördl. Richtung über die Schrebenza, Grenzfließ zwischen den Kreisen Cottbus und Lübben; an der Straupitzer Buschmühle vorbei und entweder über Forsthaus Horst oder (etwas länger) auf dem Fahrweg nach Straupitz.

3. Burg, 8 km, Landstraße (Kraftverkehr, Postauto u. Privat-Linien), viel Kraftwagenverkehr.
Nach Suschow hinter dem Dorf r. ab in den Kiefernwald; nach 50 Min. über die Kzschischoka, Kreisgrenze. Weiter nach (1 1/4 St.) Müschen (Gasthaus Müschen, Dorfstr. 19, 6 B. v. 2-2 1/2 Mark, P. v. 5 Mark an, Autohalle, Garten, gzj.), wendisches Gutsdorf mit 375 Einw. Die neue Chaussee umgeht das Dorf l. und vermeidet die vielen Kurven. Auf der Chaussee bis zur Mündung der von Werben kommenden Straße, die kurz darauf das Leinweberfließ überschreitet und ins Dorf Burg einbiegt.

4. Werben, 8 km, 1 3/4 St.
Wenig bekannte, aber interessante Wanderung durch stockwendische Dörfer. Zunächst entweder vom Bhf. an der Eisenbahn entlang oder vom Sedanplatz durch die Friedhofstr. in 1/4 St. nach Weißagk, 706 Einw. (2 Gasth.), wendisches Bauerndorf. Dann über die Kzschischoka (Kreisgrenze) nach (1 St.) Babow, 300 Einw. (Gasth.). Am Dorfausgang r. ab durch Wiesen nach (1 1/2 St.) Brahmow,
150 Einw. 1 km weiter über Felder nach dem großen, behäbigen Wendendorf Werben, 1500 Einw. (Gasthaus zum Stern, gegenüber der Kirche, wendisch Werbno, d. i. Weidenort. Dorfkirche in wendischer Backsteingotik a. d. 14. Jahrh., 1911 erneuert, Glocken angeblich a. d. 12. Jahrh., Turm von 1450; buntbemalte Holzdecke, barocker Altar und Kanzel. Kirchgang 1/2 10 — 1/2 11 Uhr.

5. Raddusch, 1 1/2 St. Bis Stradow 35 Min.
Hinter Gasthaus Lindengarten l. zum (1 St.) Dorf Raddusch, etwa 900 Einw. (Gasth. Böttchers Braukrug, 16 B. v. 2 Mark an, P. v. 5 Mark an, WP. 9 Mark, Bierrest., Cafe; Garten, gzj.; Gasth. Poetsch, 6B., Z. m. F. 2 1/2-3 Mark, P. v. 5 Mark an, Autohalle, Bierrest., Garten, gzj.), Hst. der Berlin—Görlitzer Bahn; großes Bauerndorf, wendische Sprache und Tracht (Spreewaldverein Raddusch.) Breite Dorfstraße mit stattlichen Häusern und Höfen. Auf der Wasserseite senken sich die Gehöfte zum Fahrfließ am Dorfrand. Von der Dorfmitte aus geht die Radduscher Kahnfahrt in den Spreewald hinein. Wiesenweg zur Radduscher Buschmühle und zum Gasth. Quackatz (S. 41), außerdem direkter Weg vom östl. Dorfausgang durch Wiesen nach Gasthaus Quackatz.
Kahnfahrten.
Der Spreewaldverein weist Fährleute nach; Fährleute auch am Bhf. (Auskunft: Bahnhofswirt). Abfahrstellen sind Naundorf, Gasthaus Quackatz, Raddusch sowie jede andere Anlegestelle. Befahrung des Vetschauer Fließes wird voraussichtlich in nächster Zeit möglich sein.


Weitere schöne Fußwanderungen in der Umgebung:
Lübben.

1. Vom Reichsbahnhof.
durch den Hainmühlenweg und die Kastanienallee, am Gasth. u. Cafe Waldschlößchen (6 B., Ah., Garten) vorbei in 1/2 St. nach Treppendorf, 345 Einw. (Restaurant Waidmannslust, 4 B., F. 1/2 M, P. v. 4 M an, Garten, gzj., auch Massenquartier; Dorfschenke, 10 B.). Rückweg evtl. auf dem anderen Ufer der Berste.

2. Schiepzig,
über Börnichen, 13 km, 3 1/4 St. Von der Gubener Vorstadt nach NO. in die Beeskower Chaussee; beim (3/4 St.) Bahnhof Lübben-Ost über die Spreewaldbahn und in den Lübbener Staatsforst. Gleich darauf l. Abzweigung der Chaussee nach Schiepzig, die über (1 1/4 St.) Oberförsterei Börnichen zum (2 St.) Bhf. Börnichen-Schiepzig führt. Über die (2 1/4 St.) Försterei Schiepzig, dann durch Wiesen nach
Schiepzig.

3. Hartmannsdorf,
3/4 — l St. Nordwärts am Neuen Friedhof vorbei zur Berliner Chaussee und vor dem Frauenberg r. in die Hartmannsdorfer Landstraße; über die Spreewaldbahn und gleich darauf über die Beeskower Bahn an der Hst. Hartmannsdorf. Oder Wiesenweg am l. Ufer der Berste (über Lehnigksberg zur Liuba-Schenke (100 B., Boote). 10 Min. nördl. des Bhfs. (s. oben) im Wiesengelände das Dorf Hartmannsdorf, 364 Einw. (Gasth. — Privatwohnungen, Z. 1 1/4 M).

4. Krausnick,
12 km, 3 St. Bis Hartmannsdorf s. oben, weiter zur (1 1/2 St.) Försterei Hartmannsdorf; auf dem Sommerdamm, der mehr als 5 km unmittelbar neben der vielfach versumpften Grenzspree verläuft, durch schönen Laubwald. Zuletzt durch Wiesen nach Krausnick.

5. Lübbenau,
12 km, 3 St. Landstraße mit lebhaftem Kraftwagenverkehr über Steinkirchen — 6 1/2 km in 1 1/2 St. Ragow (Nagels Gasth., Ah., Garten, auch Massenquartier; Gasth. Ragow [A. Arndt]. 8 B. zu 2 M, F. 0,60, P. 4 1/2—5 M, Restaurant, Garten, Massenquartier, gzj.). Lübbenau s. unten.

6. Altzauche,
12 km, 3 St. Durch die Gubener Vorstadt auf der Straupitzer Chaussee, l. von der Spreewaldbahn begleitet, nach (1 3/4 St.) Radensdorf (Gasth. Zum Ober-Spreewald), Hst. der Spreewaldbahn. Am Ostrand des Dorfes über die Bahn, am Anfang des Waldes r. ab zum (2 1/4 St.) Bhf. Altzauche-Burglehn und weiter nach Altzauche.

Kahnfahrten.
Abfahrtstelle für den Unterspreewald: Gartenrestaurant Pfaueninsel, Brückenplatz 9; für den Oberspreewald: Städt. Hafen.

1. Über Schiepzig nach Großwasserburg,
4 1/2 St. Die Fahrt führt über Lehnigksberg, an Wiesenau vorüber nach (1 1/4 St.) Hartmannsdorf (eigene Kahnstelle). Weiter zum Erlenbusch und über Petkansberg nach (2 1/2 St.) Schiepzig. Über Buschmühle in den Puhl und unter der Chaussee Schlepzig-Krausnick hindurch nach (3 1/4 St.) Moldenhauer Hütte. Von hier auf der Kulkspree nach (3 3/4 St.) Adlershorst und (4 1/2 St.) Groß-Wasserburg.

2. Über Buckoitza nach Altzauche,
3 St. Zunächst spreeaufwärts zum (1/2 St.) Wendenfürst oder direkt auf dem Umflutkanal bis zur Mündung des Eichkanals, dann diesen entlang und zur (2 St.) Buckoitza (Gasth. Buckoitza, Rest., Garten, gzj.), einem 62 Morgen großen herrlichen Wald, der von Hochwasser nicht erreicht wird. Weiter auf dem Eichkanal bis zum Ugroa-Fließ und auf diesem (l.) nach Altzauche. Von Altzauche weiter nach Lübbenau.

 

Ausflugsstrecke von der Schmiedeschänke nach Burg im Spreewald.
Auf der A13 nach Norden Richtung Berlin, am Dreieck Spreewald / Ausfahrt 10 weiter die A13 in Richtung Berlin, Potsdam, Lübbenau. Die Autobahn an der Ausfahrt Vetschau Richtung Burg verlassen und über Suschow, vorbei an Müschen weiter nach Burg im Spreewald fahren.

Weitere Ausflugsziele in der Lausitz
Lübben:

Kreisstadt in anmutigster Lage, Verbindung von Ober- und Unterspreewald durch schmale Landbrücke, die hier die sonst unzugängliche breite Sumpfniederung des Spreewaldes überschreitet. Anfang der Stadt ist das Jahr 1180. Ältestes urkundliches Zeugnis aus dem Jahre 1208, mit Burggraf Johann von Lübben. Seine Burg stand an Stelle des heutigen Schlosses. Ursprüngliche Verteidigungsstellung der deutschen Eroberer war das Burglehn zwischen Lübben und Steinkirchen.

Gusseiserner Turm Löbau
1738 errichtete man auf dem Löbauer Berg eine einfache Hütte die im Siebenjährigen Krieg wieder zerstört wurde. 1770 baute die Löbauer Kaufmannschaft wieder Gebäude aus Stein auf dem Löbauer Berg.
1854 wurde auf dem Gipfel der 28 Meter hohe gusseiserne König-Friedrich-August-Turm errichtet.
Der König-Friedrich-August-Turm ist technisches Denkmal und der einzige gusseiserner Aussichtsturm in Europa.
Der gusseiserner Aussichtsturm wurde vom Löbauer Bäckermeister Friedrich August Brettschneider (1805-1863) gestiftet, der zur Finanzierung des Turms seinen Grundbesitz verkaufte. Eine 120-stufige Wendeltreppe führt auf den Turm, drei Galerien in 12, 18 und 24 Metern Höhe umgeben den achteckigen Turm und geben den Blick auf die umliegende Landschaft frei. Gegossen wurden die Einzelteile des Turm im Eisenhüttenwerk Bernsdorf oder in der Raseneisenerz-Hütte Lauchhammer.

Bischofswerda (ursprünglich Warta),
Stadt in der sächsischen Kreis- und Amtshauptmannschaft Bautzen, 292m ü. M., an der Wesenitz, der Dresden-Görlitzer und Bischofswerda-Zittauer Eisenbahn, hat ein Amtsgericht, reiche Stiftungen (Hermannstift), Tuch-, Zigarren-, Topfwarenfabrikation, eine Gas- und Wasserleitung, Granitbrüche und (1880) 4778 meist evang. Einwohner.
Hier 12. Mai 1813 Gefecht zwischen den sich zurückziehenden Verbündeten und den Franzosen, wobei Bischofswerda fast gänzlich eingeäschert wurde.

Sauriergarten Großwelka
auf dem Privatgrundstück der Familie von Franz Gruß.

Saurierpark Kleinwelka
mit lebensecht gestaltete Plastiken von Dinosauriern, Bakterien/Viren, urzeitlichen Säugetieren und Lebewesen aus Stein- und Neuzeit.

Quellenangaben:

Wikipedia, die freie Enzyklopädie

*
Grieben Reiseführer Band 51
Der Spreewald. 18. Aufl.
Seite 42 bis  46



Burg Spreewaldbahn

Kontakt Pension:
Telefon: 0351 8802380 oder

Kontakt Gaststätte:
Tel.: 0351 880 23 86 zu erreichen
während der Öffnungszeiten
E-Mail: Schmiedeschaenke

Öffnungszeiten:
Dienstag-Freitag
ab 17:00 Uhr
Samstag-Sonntag
11:00 Uhr - 14:00 Uhr
und ab 18:00 Uhr
Montag geschlossen

Pension Schmiedeschänke
Sie suchen: Monteurzimmer, Privatzimmer, Fremdenzimmer, Monteur-, Arbeiter-, Baustellenunterkunft, Ferienhaus, in Dresden oder wollen in den Urlaub fliegen? Dann sind Sie in unserer nahe zum Flughafen Dresden gelegen komfortablen Pension richtig! So können Sie schon am Abend Ihr Gepäck Einchecken um danach in unserem Restaurant gemütlich zu Essen. Nach einer Nacht in unserem Haus und einem guten Frühstück starten Sie entspannt in den Urlaub. Preise für Übernachtungen =>
Standort Pension Schmiedeschänke
So finden Sie die Gaststätte & Pension Schmiedeschänke in Dresden Klotzsche: Von der Königsbrücker Landstrasse (B97), Dresden - Klotzsche - Hellerau, kommend in die Boltenhagener Strasse, Richtung Flughafen Dresden, abbiegen. An der Ampelgeregelten Kreuzung Boltenhagener Str. / Karl-Marx-Strasse geradeaus weiter nach Altklotzsche bis zum Parkplatz rechts an der Schmiedeschänke.
Ausflugsziele Dresden + Umgebung
  • 362Wandern
  • 536Feiern
  • 365Ausflug
  • 246Urlaub

Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten

Der Krystallsarg im Kottmarberg ... Im Kottmarwald bei Kottmarsdorf nahe Löbau entdeckt sich gegen Morgen im Fels eine Nische, die ehemals eine Tür war, die in ein im Gestein befindliches Gewölbe führte, und sich nach der Sage auch jetzt noch zuweilen öffne. Es soll nämlich einst, im 10ten Säkulum in dieser Region ein Graf ein Schloß besessen haben, dem der Herr nur ein einziges, aber wunderschönes Töchterlein geschenkt hatte. Bedauerlicherweise waren aber ihre Eltern noch wie die Böhmen gar dem blinden Heidentum ergeben, nur jene Frau war einst eines durchziehenden Pilger im Christenglauben unterrichtet worden, und der milde Richtstrahl des verbessern Lichtes hatte ihr Herz so erwärmt, daß sie selber ihren Eltern sagte, sie werde sich niemals trauen, statt dessen nach ihrem einstigen Absterben gen Rom pilgern, sich dort taufen lassen, und ihr Leben dem Firmament weihen. Ihren Erziehungsberechtigte blieb kaum etwas übrig, als sich dem Willen ihrer geliebten Angehöriger zu fügen, sie wiesen daher alle, die um deren Hand anhielten, von sich, nur Einer, ein vornehmer böhmischer Herr, der aber ein arger Zauberer war, sann auf Rache, wie er das Mägdlein in seine Hände erhalten möge. Nun hatte aber Wiarda, so war ihr Name, von jenem Pilgrim ein silbernes Kreuz bekommen, und war ihr von demselben erwähnt worden, so lange sie das bei sich trage, könne sie allen Anfechtungen böser Beschwörer lächerlich machen. Da begab es sich eines Tages, daß die Alte vor dem Schlosse lustwandelte und duch Zufall das Kreuz zu Hause abgelegt hatte, auf einmal rauschte ein von zwei Greifen gezogener Wagen aus der Luft herab, in was für einem jener Zauberer saß, er sprang hervor, ergriff die langersehnte Beute, und eilte mit ihr durch die Lüfte davon. Ihre armen Erziehungsberechtigte weinten und jammerten manches Jahr um ihr verlornes Töchterlein und hatten schon alle Hoffnung aufgegeben, sie jemals wieder zu erblicken, da sprach mal ein fremder Pilger in dem Schlosse ein, und gab sich als den frommen Bruder zu erkennen, der ihre Angehöriger einst im Christenglauben unterwiesen habe. Er sagte ihnen, ihre Tochter sei von jenem böhmischen Beschwörer in sein Schloß verschleppt worden, derselbe habe sie aber sehr wohl nicht zu kommunizieren vermocht, die Seinige zu werden, im Gegentheil habe sie sich laut zum zum Christenthum allgemein bekannt, und sei schon seit einem Jahre selig...
Hengstparade Moritzburg, kraftvolle Hengste, durchtrainierte Reiter, prächtige Kostüme und atemberaubende Akrobatik ... Die Hengstparaden im sächsischen Landesgestüt Moritzburg sind ein Publikumsmagnet für tausende Besucher. Zur Hengstparaden im September können Besucher Schaubilder sehen. Die Parade beginnt mit Fanfarenzug und im Galopp gerittener Paradepost. Klassiker sind Kosakenreiter und die Ungarische Post bei denen die Reiter im vollen Galopp halsbrecherische Darbietungen zeigen. Einzigartig in Moritzburg sind drei Kutschen mit zehn Pferden der Rasse "Schweres Warmblut". Das sächsische Landesgestüt Moritzburg zeigt als einzige Gestüt, Züge mit Hengste dieser Rasse. Neu gibt es eine Show mit historischen Kutschwagen und zwei Kaltblutpyramiden, mit je sechs Reiter auf drei Hengsten. Die Hengstparaden dienen dem Training der Hengste und der Werbung. Von Dresden Hauptbahnhof nach Moritzburg-Eisenberg, auf der Dresden-Leipziger Bahn bis Radebeul, hier umsteigen in den Zug der Sekundärbahn. Dieselbe führt ein Stück neben den Gleisen der Leipziger Bahn, rechts Blick auf das Spitzhaus; bei der Haltestelle Weißes Roß kreuzt die Dresden-Leipziger Chaussee und dann durch den romantischen Lößnitzgrund; rechts die Grundmühle, dann die Bönitzschmühle (Elektrizitätswerk), und die Haltestelle Lößnitzgrund, Meierei genannt mit Restauration und Gondelteich. Weiter an der Schefflermühle und dem Kurhaus Friedewald vorbei zur Haltestelle Buchholz-Friedewald. Hinter der Kaisermühle mit bedeutender Steigung und einer großen Kurve aus dem Lößnitzgrunde heraus. Links Buchholz; rechts die Haltestelle Dippelsdorf. Danach durch einen tiefen Felseneinschnitt und auf dem Damme durch den Dippelsdorfer Teich. Rechts auf Reichenberg mit Kirche und Windmühle; vorn die Türme des Moritzburger Schlosses und der Marktflecken Eisenberg. Das Gleis kreuzt die Dresden-Moritzburger Chaussee und erreicht die Haltestelle Eisenberg-Moritzburg. ...
Burg Stolpen und Gräfin Cosel ... Die Burg Stolpen ist mit ihren markanten Türmen erhebt sich weithin sichtbar über das sächsische Land.Verbunden mit der Geschichte der Burg Stolpen ist das tragischen Schicksal von Gräfin Cosel, der berühmten Mätresse von August dem Starken. Gräfin Cosel lebte 49 Jahre als Gefangene auf Burg Stolpen. Die Grabstelle von Gräfin Cosel findet der Besucher in der Burgkapelle. Im Johannisturm/Coselturm erinnert eine Ausstellung an das abenteuerliches und schicksalhaftes Leben von Gräfin Cosel. ...
Entstehung Dresdens, innere Altstadt und innere Neustadt ... Der Kern von Dresden, die innere Altstadt und die innere Neustadt, ist im Laufe der Jahrhunderte zusammengewachsen aus einem slavischen Dorfe und einer planmäßig gegründeten deutschen Stadt. Die germanische Urbevölkerung verließ zur Zeit der Völkerwanderung das Elbtal. In der zweiten Hälfte des 6. christlichen Jahrhunderts ließen sich am rechten Elbufer Sorben nieder. Aus dem slavischen Rundling, dessen ursprüngliche Form man noch heute der Gestalt des Marktplatzes einigermaßen erkennt, entstand mit der Zeit das heutige Dresden-Neustadt. Vom rechten Ufer ging ein Teil der Slaven aufs linke Ufer. Dass dies Fischer waren, lehrt der uralte Name Fischergasse, jetzt in Brühlsche Gasse umgetauft. Der Bischof von Meißen gründete dann von Briesnitz aus in diesem slavischen Fischerweiler die Frauenkirche, die Dresdens älteste Kirche ist. Zu dem slavischen Dorf am rechten und dem slavischen Fischerweiler am linken Elbufer kam nun als drittes die deutsche Stadt, ebenfalls am linken Ufer der Elbe. Sie wurde im 12. Jahrhundert gegründet, vom Markgrafen Otto von Meißen aus dem Hause Wettin oder von seinem Sohne Markgraf Dietrich. Die...
Massenei Sagenpfad - Rad- und Wanderweg mit vielen schönen Rastplätzen ... Mit der Bornematzin, dem Gespenst am Seeligstädter Wegweiser, dem gespenstischen Sarg, dem grauen Männchen am Kreuzwege der Bretniger Viere, der Wäsche der Steinteichnixen, den Glocken von Rüdigersdorf am Steinbach, der den Wald der Massenei durchfließt und der Vollmond sein Silberlicht über das Waldmeer der Massenei ausgießt. Sowie auch Pandietrich der Unwesen treibt, Krankheit, Krieg und böses Wetter bringt. Eine Meute wilder Hunde und anderer Tiere im Gefolge wählt Pandietrich zur Mitternachtsstunde von 12 bis 1 denselben Weg, es klingt es aus der Ferne wie ein gewaltiger sich nähernder Sturm, seine Hunde nähern sich mit fürchterlichem Gebell, dann kommt Pandietrich auf seinem Sarg und ruft "Husssa, hussa, he!" Bei der rasenden Jagd entsteht einen Wind der die Bäume zur Erde herabbiegt. ...
Wanderungen um Jonsdorf im
Jonsdorf ist im Gegensatze zu Oybin ein ausgesprochenes Gebirgsdorf. Während sich in Oybin die Häuser eng an den Felsen und um die Kirche schmiegen, ist Jonsdorf weit auseinander gerissen. Wie Oybin aber ist es Luftkurort ersten Ranges, hat auch im Winter seinen Stamm fester Besucher und erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Die Lage von Jonsdorf, nach drei Seiten geschützt, ist für die Entwicklung des Ortes sehr günstig. Jonsdorf ist wie Oybin Kopfstation der Schmalspurbahn nach Zittau. In Bertsdorf vereinigen sich beide Stränge. Jonsdorf hat zwei Bahnhöfe (Jonsdorf und Bad Jonsdorf). Wie Oybin, so ist auch Jonsdorf mit Zittau durch eine Autobuslinie verbunden, außerdem führt eine Postautolinie nach Großschönau, die im Sommer in Oybin ihren Ausgang nimmt. Für Übernachtung bestehen in Jonsdorf viel...
Böhmen, Sachsen, Thüringen
Böhmen, Sachsen, Thüringen und die Weserlandschaften liegen zwischen den beiden Hauptzügen; aber da diese sich gegen...
Gemütliche Pension, gute Verkehrsanbindung, nahe am Flughafen Dresden Klotzsche, ideal für Städteurlauber und Gäste die ab Dresden in den Urlaub Fliegen wollen.
In unserer Gaststätte & Pension können Sie nach Ihrer Ankunft am Flughafen übernachten und gutbürgerliche Sächsische Küche genießen.
SchmiedeschänkeGaststätte & Pension

Kontakt - Zimmer-Reservierung - Pension Schmiedeschänke:

Adresse 01109 Dresden, Boltenhagener Straße 110
Handy 0152 29 85 98 01
Kurzfristige Reservierung, 1 bis 2 Tage vor Anreise, bitte per Telefon: 0351 880238­0    NEU: Direkt Online buchen
Sicherheitscode :
Wenn Sie den Sicherheitscode nicht erkennen können [klicken Sie hier]