Willkommen in ihrer Pension & Gaststätte Schmiedeschänke

Ausflug nach Burg im Oberspreewald

5. Burg - Oberspreewald.*

Eisenbahn: Haltestelle der Spreewaldbahn (Kleinbahn) Lübben—Cottbus, 34 km von Lübben, 18 km von Cottbus entfernt.
Hotels: In Burg-Dorf: Schwadtkes Gasthaus, an der Mühle, 3 Min. vom Bahnhof, 35 B., Autohalle, Restaurant, Konzert, Garten am Wasser, ganzjährig, auch Massenquartier f. 50 Pers., Boote; Autohalle, Garten, ganzjährig, Massenquart; Reichsadler, gegenüber der Kirche, Autohalle, Restaurant, Cafe, Garten, eigene Badeanstalt, ganzjährig, Massenquartier f. 50 Pers.; Frankes Gasthaus {Koch), Kraftpostendstation, Autohalle, Garten, Massenquartier f. 100 Pers. — Am Schloßberg, 20 Min. entfernt; Restaurant u. Kaffeegarten am Bismarckturm (Gubatz), 12 B, P. 4 M, Autohalle, Garten, Massenquartier.

Vetschau, ­
Stadt mit 3100 Einwohnern, ist eine uralte wendische Siedelung am Südrand des Spreewaldes. Zur Befestigung der deutschen Herrschaft wurde in der Zeit der Germanisierung an der vorbeifließenden Luckaitz eine Sumpf- oder Wasserburg, das heutige Schloß, von deutschen Rittern erbaut; 1548 erhielt Vetschau Stadtrechte. Die Stadt ist sauber und freundlich und erfreut sich wachsender Beliebtheit als Eingangsort für den Spreewald. Der wendische Kirchgang ist sehenswert und noch weniger berührt von dem Fremdenzustrom.
Rundgang.
Die Bahnhofstr. führt an der Post vorbei zum Sedanplatz, ehem. Friedhof, jetzt Viehmarkt und Rummelplatz, mit Linden eingefaßt, im Hintergrund Feuerwehrhaus mit Steigerturm; in Anlagen die Bismarckeiche. Hart r. führt die Cottbuser Str. zum Marktplatz; der Ratskeller ist ein altes Barockhaus, auf dem Hof alte Holzgalerie. L. vor dem Eingang in die Kirchstraße Baumgarts Hotel, ehem. Postgebäude. In der Kirchstraße l. alte Bürgerhäuser, darunter die Apotheke. Durch schmale Gassen zum Kirchplatz mit der Kirche, die einzig in ihrer Art ist; sie besteht aus zwei selbständigen, Wand an Wand nebeneinander stehenden Gebäuden, der Stadtkirche und der Landkirche. Beiden gemeinsam ist die Sakristei und der 35 m hohe, aus Feldsteinen und Raseneisenstein erbaute Turm (unzugänglich). Im Dreißigjährigen Krieg brannte die Kirche ab; der Turm stammt im unteren Teil aus dem 13. Jahrh., der obere wurde 1709 in der heutigen Form neu ausgebaut.
Das Innere beider Kirchen wird vom Kirchendiener (Schloßstr. 6; Tkg.) gezeigt. Die wendische Kirche ist die ältere, zu ihr gehören 9 Landgemeinden; unter der großen Kastanie und den Linden vor ihrem Eingang versammeln sich Stg. die Wendinnen in ihren schmucken Trachten (Gottesdienst von 9—10 Uhr). Im Innern der Kirche Brautkronen und Kränze, die unverheirateten Gestorbenen von jungen Mädchen hinter dem Sarg getragen und später in der Kirche aufbewahrt werden; ein Kronleuchter, der Opferstock und die Altarleuchter stammen aus dem 17. Jahrh. Die deutsche Kirche war ursprünglich nur eine kleine Kapelle für die deutschen Gutsherrschaften von Vetschau und Umgegend und ist seit ihrer Erbauung (1694) Stadtkirche. Im Innern ein geschnitzter Barockaltar, zahlreiche Wappen und andere Altertümer. In beiden Kirchen wird deutsch gepredigt, in der wendischen auch noch wendisch.
Weiter durch die Schloßstraße zum Schloßpark. R. vor dem Eingang schönes, altes Fachwerkhaus mit Sonnenuhr (Nr. 8). Hinter der Brücke r. das Kavalierhaus, jetzt Stadtverwaltung. Das Schloß ist ein trutziger, burgähnlicher Bau mit dicken Mauern und Kreuzgewölben, Mitte des 16. Jahrh. errichtet, 1721—28 umgebaut, heute im Besitz der Stadt und in Privatwohnungen aufgeteilt. Im Erdgeschoß ein Spreewaldmuseum mit historischen Wendentrachten (Eintr. 30 Pf., Meldung im Stadthaus II). Im 1. Stock der Rittersaal, jetzt Stadtverordnetensitzungssaal (Besicht, gestattet). Im Park prächtiger alter Baumbestand, darunter Sumpfzypressen. Vor einem alten Spreewaldhaus Freilichtbühne für wendische Heimatspiele.
Ein Verbindungsweg führt vom Schloßpark zur Stadtbrücke in der Berliner Straße. Schöner Blick auf Stadt und Kirche. Von hier aus zum Markt zurück und durch die Karlstraße und Schulstr. zum Bahnhof.
1/2 Stunde entfernt die Reptener Teiche; auf dem Weg dahin, 10 Min. von der Stadt, das städtische Schwimmbad, dicht dabei, schön am Wasser gelegen, Haus Ostland, Heim des deutschen Ostbundes.

Umgebung von Vetschau.
Fußwanderungen:
1. Burg, 2 1/2 St., blau bez.
Hinter dem Bahnübergang l. in den Landweg nach Stradow. Nach 1/4 St. am Waldrand die Stradower Mühle. Vom Marktplatz führt hierher ein näherer Weg durch die Spreewaldstraße oder die Karlstraße. Weiter über die Luckaitz und am Wald entlang nach (35 Min.) Stradow, 457 Einw. (Gasth. P. v. 4 Mark an, Autohalle, Bierrest., Cafe, Garten, gzj., Massenquartier; neben Landbevölkerung auch Fabrikarbeiter; wendische Tracht noch erhalten. (Hinter Gasth. z. Spreewald geht r. ein staubfreier Wiesenweg ab nach Dlugy und Naundorf.) — Geradeaus über den Platz vor dem Gutshof; l. das Kriegerdenkmal. Dann durch eine kurze Gasse und l. an den Stradower Teichen, musterhafte Karpfenzucht des Gutes, entlang. Weiter immer geradeaus, r. die meist strohgedeckten Häuser der Kolonie Mockro, zu Stradow gehörig. Das Fahrfließ begleitet r. den Weg. 1 St. von Vetschau die große hölzerne Fahrbrücke, über das breite Grenzfließ zwischen den Kreisen Calau und Cottbus (Kahnstelle). Das erste Gehöft r. hinter der Brücke gehört bereits zu Burg-Kolonie. Das Gehöft l. hinter der Brücke gehört noch zu den Radduscher Kaupen, interessantes efeuumranktes Blockhaus mit durchbrochenem Giebel. Der Fahrweg führt zum Gasth. Quackatz (Kahnstelle) weiter über zahlreiche Fließe, ein charakteristisches Bild der Spreewaldlandschaft bietend. Nach 30 Min. r. der zweistöckige nüchterne Ziegelrohbau der Kolonieschule, gegenüber das noch weniger schöne Kaufhaus Schwarz; hier Kreuzung mit dem alten Nordsüdweg von der Straupitzer Buschmühle nach Naundorf. Die neue Nord-Süd-Fahrstraße ist etwa 500 m weiter nach O. verlegt und überschreitet die Spree auf flacher Fahrbrücke (Chaussee im Bau). Wenige Schritte dahinter r. am Weg die (1 1/4 St. von Vetschau) Kolonieschenke (Kahnstelle; s. S. 43). Gegenüber das Kurh. Spreewald. Der Weg entfernt sich nun von der Spree. Bald zweigt l. der Weg zum Gasthaus zur Bleiche ab und nach 1/4 St. ebenfalls l. der Weg zum Landhaus Winzer. R. im Hintergrund erscheint der spitze Kirchturm von Burg-Dorf, am Horizont l. der Bismarckturm auf dem Schloßberg. Dicht am Bhf. der Spreewaldbahn über die Bahn und in 5 Min. nach Burg-Dorf oder zum Spreehafen.

2. Straupitz, 16 km, 4 St., weiß bez.
Auf dieser Wanderung wird die Spreewaldniederung an ihrer breitesten Stelle durchquert, so daß sämtliche Längsfließe überschritten werden. Vom Vetschauer Bahnübergang geradeaus in 1/4 St. nach Suschow, 214 Einw. (Gasth.), wendisches Dorf. Dahinter Weggabelung; l. nach (3/4 St.) Dlugy, 132 Einw. Hierher führt auch ein etwas weiterer, aber staubfreier Wiesenweg über Stradow. 7 Min. hinter dem Dorf die für die Gemeinden Dlugy und Naundorf gemeinsame Schule, Die Chaussee endet in (1 St.) Naundorf, 280 Einw. (Gasth. Krüger, am Dorfeingang, jenseits der Brücke, 9 B., Rest., Cafe, Garten; Domks Gasthaus — Herberge der Naturfreunde, 70 B.), echt wendisches Dorf. Das Fahrfließ, die Kzschischoka, geht mitten durch das Dorf und wird von zwei Fahrwegen begleitet. Kahnsteile des Spreewaldvereins Vetschau. Der neue Fahrweg führt geradeaus weiter; der alte Fußweg ist schöner, er beginnt am Dorfausgang bei Domks Gasthaus und soll als Chaussee bis Straupitz ausgebaut werden. 1/4 St. später vereinigen sich beide Wege und überschneiden nun fast rechtwinklig die ebenso geraden Linien des Leinweber- und Scheidungfließes. L. zwischen beiden das versteckt liegende Gasthaus zur Tanne. Nahe der Kolonieschenke Kreuzung mit der Straße Stradow—Burg; weiter in nördl. Richtung über das (2 St.) Gasthaus zum wendischen König, wo r. ein Fahrweg von Burg (rot bez.) einmündet. Nun scharf r. (Wegweiser) und in nördl. Richtung über die Schrebenza, Grenzfließ zwischen den Kreisen Cottbus und Lübben; an der Straupitzer Buschmühle vorbei und entweder über Forsthaus Horst oder (etwas länger) auf dem Fahrweg nach Straupitz.

3. Burg, 8 km, Landstraße (Kraftverkehr, Postauto u. Privat-Linien), viel Kraftwagenverkehr.
Nach Suschow hinter dem Dorf r. ab in den Kiefernwald; nach 50 Min. über die Kzschischoka, Kreisgrenze. Weiter nach (1 1/4 St.) Müschen (Gasthaus Müschen, Dorfstr. 19, 6 B. v. 2-2 1/2 Mark, P. v. 5 Mark an, Autohalle, Garten, gzj.), wendisches Gutsdorf mit 375 Einw. Die neue Chaussee umgeht das Dorf l. und vermeidet die vielen Kurven. Auf der Chaussee bis zur Mündung der von Werben kommenden Straße, die kurz darauf das Leinweberfließ überschreitet und ins Dorf Burg einbiegt.

4. Werben, 8 km, 1 3/4 St.
Wenig bekannte, aber interessante Wanderung durch stockwendische Dörfer. Zunächst entweder vom Bhf. an der Eisenbahn entlang oder vom Sedanplatz durch die Friedhofstr. in 1/4 St. nach Weißagk, 706 Einw. (2 Gasth.), wendisches Bauerndorf. Dann über die Kzschischoka (Kreisgrenze) nach (1 St.) Babow, 300 Einw. (Gasth.). Am Dorfausgang r. ab durch Wiesen nach (1 1/2 St.) Brahmow,
150 Einw. 1 km weiter über Felder nach dem großen, behäbigen Wendendorf Werben, 1500 Einw. (Gasthaus zum Stern, gegenüber der Kirche, wendisch Werbno, d. i. Weidenort. Dorfkirche in wendischer Backsteingotik a. d. 14. Jahrh., 1911 erneuert, Glocken angeblich a. d. 12. Jahrh., Turm von 1450; buntbemalte Holzdecke, barocker Altar und Kanzel. Kirchgang 1/2 10 — 1/2 11 Uhr.

5. Raddusch, 1 1/2 St. Bis Stradow 35 Min.
Hinter Gasthaus Lindengarten l. zum (1 St.) Dorf Raddusch, etwa 900 Einw. (Gasth. Böttchers Braukrug, 16 B. v. 2 Mark an, P. v. 5 Mark an, WP. 9 Mark, Bierrest., Cafe; Garten, gzj.; Gasth. Poetsch, 6B., Z. m. F. 2 1/2-3 Mark, P. v. 5 Mark an, Autohalle, Bierrest., Garten, gzj.), Hst. der Berlin—Görlitzer Bahn; großes Bauerndorf, wendische Sprache und Tracht (Spreewaldverein Raddusch.) Breite Dorfstraße mit stattlichen Häusern und Höfen. Auf der Wasserseite senken sich die Gehöfte zum Fahrfließ am Dorfrand. Von der Dorfmitte aus geht die Radduscher Kahnfahrt in den Spreewald hinein. Wiesenweg zur Radduscher Buschmühle und zum Gasth. Quackatz (S. 41), außerdem direkter Weg vom östl. Dorfausgang durch Wiesen nach Gasthaus Quackatz.
Kahnfahrten.
Der Spreewaldverein weist Fährleute nach; Fährleute auch am Bhf. (Auskunft: Bahnhofswirt). Abfahrstellen sind Naundorf, Gasthaus Quackatz, Raddusch sowie jede andere Anlegestelle. Befahrung des Vetschauer Fließes wird voraussichtlich in nächster Zeit möglich sein.


Weitere schöne Fußwanderungen in der Umgebung:
Lübben.

1. Vom Reichsbahnhof.
durch den Hainmühlenweg und die Kastanienallee, am Gasth. u. Cafe Waldschlößchen (6 B., Ah., Garten) vorbei in 1/2 St. nach Treppendorf, 345 Einw. (Restaurant Waidmannslust, 4 B., F. 1/2 M, P. v. 4 M an, Garten, gzj., auch Massenquartier; Dorfschenke, 10 B.). Rückweg evtl. auf dem anderen Ufer der Berste.

2. Schiepzig,
über Börnichen, 13 km, 3 1/4 St. Von der Gubener Vorstadt nach NO. in die Beeskower Chaussee; beim (3/4 St.) Bahnhof Lübben-Ost über die Spreewaldbahn und in den Lübbener Staatsforst. Gleich darauf l. Abzweigung der Chaussee nach Schiepzig, die über (1 1/4 St.) Oberförsterei Börnichen zum (2 St.) Bhf. Börnichen-Schiepzig führt. Über die (2 1/4 St.) Försterei Schiepzig, dann durch Wiesen nach
Schiepzig.

3. Hartmannsdorf,
3/4 — l St. Nordwärts am Neuen Friedhof vorbei zur Berliner Chaussee und vor dem Frauenberg r. in die Hartmannsdorfer Landstraße; über die Spreewaldbahn und gleich darauf über die Beeskower Bahn an der Hst. Hartmannsdorf. Oder Wiesenweg am l. Ufer der Berste (über Lehnigksberg zur Liuba-Schenke (100 B., Boote). 10 Min. nördl. des Bhfs. (s. oben) im Wiesengelände das Dorf Hartmannsdorf, 364 Einw. (Gasth. — Privatwohnungen, Z. 1 1/4 M).

4. Krausnick,
12 km, 3 St. Bis Hartmannsdorf s. oben, weiter zur (1 1/2 St.) Försterei Hartmannsdorf; auf dem Sommerdamm, der mehr als 5 km unmittelbar neben der vielfach versumpften Grenzspree verläuft, durch schönen Laubwald. Zuletzt durch Wiesen nach Krausnick.

5. Lübbenau,
12 km, 3 St. Landstraße mit lebhaftem Kraftwagenverkehr über Steinkirchen — 6 1/2 km in 1 1/2 St. Ragow (Nagels Gasth., Ah., Garten, auch Massenquartier; Gasth. Ragow [A. Arndt]. 8 B. zu 2 M, F. 0,60, P. 4 1/2—5 M, Restaurant, Garten, Massenquartier, gzj.). Lübbenau s. unten.

6. Altzauche,
12 km, 3 St. Durch die Gubener Vorstadt auf der Straupitzer Chaussee, l. von der Spreewaldbahn begleitet, nach (1 3/4 St.) Radensdorf (Gasth. Zum Ober-Spreewald), Hst. der Spreewaldbahn. Am Ostrand des Dorfes über die Bahn, am Anfang des Waldes r. ab zum (2 1/4 St.) Bhf. Altzauche-Burglehn und weiter nach Altzauche.

Kahnfahrten.
Abfahrtstelle für den Unterspreewald: Gartenrestaurant Pfaueninsel, Brückenplatz 9; für den Oberspreewald: Städt. Hafen.

1. Über Schiepzig nach Großwasserburg,
4 1/2 St. Die Fahrt führt über Lehnigksberg, an Wiesenau vorüber nach (1 1/4 St.) Hartmannsdorf (eigene Kahnstelle). Weiter zum Erlenbusch und über Petkansberg nach (2 1/2 St.) Schiepzig. Über Buschmühle in den Puhl und unter der Chaussee Schlepzig-Krausnick hindurch nach (3 1/4 St.) Moldenhauer Hütte. Von hier auf der Kulkspree nach (3 3/4 St.) Adlershorst und (4 1/2 St.) Groß-Wasserburg.

2. Über Buckoitza nach Altzauche,
3 St. Zunächst spreeaufwärts zum (1/2 St.) Wendenfürst oder direkt auf dem Umflutkanal bis zur Mündung des Eichkanals, dann diesen entlang und zur (2 St.) Buckoitza (Gasth. Buckoitza, Rest., Garten, gzj.), einem 62 Morgen großen herrlichen Wald, der von Hochwasser nicht erreicht wird. Weiter auf dem Eichkanal bis zum Ugroa-Fließ und auf diesem (l.) nach Altzauche. Von Altzauche weiter nach Lübbenau.

 

Ausflugsstrecke von der Schmiedeschänke nach Burg im Spreewald.
Auf der A13 nach Norden Richtung Berlin, am Dreieck Spreewald / Ausfahrt 10 weiter die A13 in Richtung Berlin, Potsdam, Lübbenau. Die Autobahn an der Ausfahrt Vetschau Richtung Burg verlassen und über Suschow, vorbei an Müschen weiter nach Burg im Spreewald fahren.

Weitere Ausflugsziele in der Lausitz
Lübben:

Kreisstadt in anmutigster Lage, Verbindung von Ober- und Unterspreewald durch schmale Landbrücke, die hier die sonst unzugängliche breite Sumpfniederung des Spreewaldes überschreitet. Anfang der Stadt ist das Jahr 1180. Ältestes urkundliches Zeugnis aus dem Jahre 1208, mit Burggraf Johann von Lübben. Seine Burg stand an Stelle des heutigen Schlosses. Ursprüngliche Verteidigungsstellung der deutschen Eroberer war das Burglehn zwischen Lübben und Steinkirchen.

Gusseiserner Turm Löbau
1738 errichtete man auf dem Löbauer Berg eine einfache Hütte die im Siebenjährigen Krieg wieder zerstört wurde. 1770 baute die Löbauer Kaufmannschaft wieder Gebäude aus Stein auf dem Löbauer Berg.
1854 wurde auf dem Gipfel der 28 Meter hohe gusseiserne König-Friedrich-August-Turm errichtet.
Der König-Friedrich-August-Turm ist technisches Denkmal und der einzige gusseiserner Aussichtsturm in Europa.
Der gusseiserner Aussichtsturm wurde vom Löbauer Bäckermeister Friedrich August Brettschneider (1805-1863) gestiftet, der zur Finanzierung des Turms seinen Grundbesitz verkaufte. Eine 120-stufige Wendeltreppe führt auf den Turm, drei Galerien in 12, 18 und 24 Metern Höhe umgeben den achteckigen Turm und geben den Blick auf die umliegende Landschaft frei. Gegossen wurden die Einzelteile des Turm im Eisenhüttenwerk Bernsdorf oder in der Raseneisenerz-Hütte Lauchhammer.

Bischofswerda (ursprünglich Warta),
Stadt in der sächsischen Kreis- und Amtshauptmannschaft Bautzen, 292m ü. M., an der Wesenitz, der Dresden-Görlitzer und Bischofswerda-Zittauer Eisenbahn, hat ein Amtsgericht, reiche Stiftungen (Hermannstift), Tuch-, Zigarren-, Topfwarenfabrikation, eine Gas- und Wasserleitung, Granitbrüche und (1880) 4778 meist evang. Einwohner.
Hier 12. Mai 1813 Gefecht zwischen den sich zurückziehenden Verbündeten und den Franzosen, wobei Bischofswerda fast gänzlich eingeäschert wurde.

Sauriergarten Großwelka
auf dem Privatgrundstück der Familie von Franz Gruß.

Saurierpark Kleinwelka
mit lebensecht gestaltete Plastiken von Dinosauriern, Bakterien/Viren, urzeitlichen Säugetieren und Lebewesen aus Stein- und Neuzeit.

Quellenangaben:

Wikipedia, die freie Enzyklopädie

*
Grieben Reiseführer Band 51
Der Spreewald. 18. Aufl.
Seite 42 bis  46



Burg Spreewaldbahn

Kontakt Pension:
Telefon: 0351 8802380 oder

Kontakt Gaststätte:
Telefon: 0351 880 23 86 oder
Handy: +49/152 29 85 98 01
E-Mail: Kontakt Schmiedeschänke

Öffnungszeiten:
Dienstag-Freitag
ab 17:00 Uhr
Samstag-Sonntag
11:00 Uhr - 14:00 Uhr
und ab 18:00 Uhr
Montag geschlossen

Pension Schmiedeschänke
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Standort Pension Schmiedeschänke
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Ausflugsziele Dresden + Umgebung
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Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten

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Der Höhenzug von Pillnitz bis Dresden ... Von Pillnitz bis Dresden fließt die Elbe am Fuße der Schlösser und Villen der königlichen Familie in Pillnitz, Hosterwitz und Wachwitz. Die Abhänge sind mit Rebenpflanzungen und Obstgärten bekleidet und vom Hochlande her öffnen sich mehrere tiefeingeschnittene, malerische und romantische Täler gegen die nahe Elbe. Es bieten sich Spaziergänge zu zahlreichen Tälern und Restaurants wie Friedrichsgrund bei Pillnitz, der Keppgrund mit der malerischen Keppmühle bei Hosterwitz, der Helfenberger Grund bei Niederpoyritz, der Wachwitzgrund und endlich der Loschwitzgrund der durch zahlreiche Neubauten von seiner sonst so gerühmten landschaftlichen Schönheit verloren hat, so dass er nicht mehr, wie vor 50 Jahren, den Jüngern der Landschaftsmalerei unter Leitung Ludwig Richters zahlreiche idyllische Vorwürfe für ihre Studien zu bieten vermag. Wie Karl Maria von Weber an seinen unsterblichen Opern Freischütz und Oberon während seinem Landaufenthaltes in Hosterwitz schuf, wie Schiller auf dem Landsitze seinem Freundes Körner in dem Weinbergraupen in Loschwitz in den Sommern 1786 und 1787 als Gast lebte und an seinem Don Carlos arbeitete, so hat auch Ludwig Richter jahrelang hochgelegene, bescheidene ländliche Wohnungen in Loschwitz als stillen Ruhesitz für sein künstlerisches Schaffen...
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Frühlings Ankunft - so schmeckt das Sachsenland im Frühling! ... Die Liebe zur Region verbindet die Menschen hier. Und da Liebe bekanntlich durch den Magen geht bietet die Schmiedeschänke eine Vielzahl leckerer Speisen. Genießen Sie hier unsere traditionellen Speisen oder die raffinerten Kompositionen unserer kreativen Küche. Frühlings Ankunft - Grüner Schimmer spielet wieder Drüben über Wies' und Feld. Frohe Hoffnung senkt sich nieder Auf die stumme trübe Welt. Ja, nach langen Winterleiden Kehrt der Frühling uns zurück, Will die Welt in Freude kleiden, Will uns bringen neues Glück. Seht, ein Schmetterling als Bote Zieht einher in Frühlingstracht, Meldet uns, dass alles Tote Nun zum Leben auferwacht. Nur die Veilchen schüchtern wagen Aufzuschau'n zum Sonnenschein; Ist es doch, als ob sie fragen: "Sollt' es denn schon Frühling sein?" Seht, wie sich die Lerchen schwingen In das blaue Himmelszelt! Wie sie schwirren, wie sie singen Über uns herab ins Feld! Alles Leid entflieht auf...
Winter-Speisekarte -
Aus dem Suppentopf - Klare Entenconsommé, Entenkraftbrühe mit angeschwenkten Wintergemüse sowie Entenbruststreifen; Cremige- Tomatensuppe verfeinert mit Basilikum- Pesto und Croutons; Championcremesuppe verfeinert mit gehackter Petersilie und Sahne; zu allen Suppen reichen wir Ihnen Baguettebrot; Salate und Vorspeisen - Winterliche Salatkomposition von marinierten Winterlichen Gemüse, wie Karotten, Chicorée, Weißkohl, Rettich, umlegt mit zarten Feldsalat und hausgezogenen Keim Sprossen; Marinierter Chicorée Salat mit Orangenwürfeln und gehackten Wallnüssen, beträufelt mit pikant- süßen Himbeerdressing dazu Baguettebrot; Gebratene Rinderhüftstreifen auf gedünsteten Chicorée mit einem feinen Dijonsenf- Zwiebeldressing; Zartes Würzfleisch überbacken mit Käse, dazu getoastetes Baguettebrot und ein kleines...
Spreewaldsfahrt durch Lehde
Wir stiegen ein, die Fahrt beginnt, gleich die erste halbe Meile, einschließlich des Dorfes Lehde, ist ein...
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