Willkommen in ihrer Pension & Gaststätte Schmiedeschänke

Ausflug nach Burg im Oberspreewald

5. Burg - Oberspreewald.*

Eisenbahn: Haltestelle der Spreewaldbahn (Kleinbahn) Lübben—Cottbus, 34 km von Lübben, 18 km von Cottbus entfernt.
Hotels: In Burg-Dorf: Schwadtkes Gasthaus, an der Mühle, 3 Min. vom Bahnhof, 35 B., Autohalle, Restaurant, Konzert, Garten am Wasser, ganzjährig, auch Massenquartier f. 50 Pers., Boote; Autohalle, Garten, ganzjährig, Massenquart; Reichsadler, gegenüber der Kirche, Autohalle, Restaurant, Cafe, Garten, eigene Badeanstalt, ganzjährig, Massenquartier f. 50 Pers.; Frankes Gasthaus {Koch), Kraftpostendstation, Autohalle, Garten, Massenquartier f. 100 Pers. — Am Schloßberg, 20 Min. entfernt; Restaurant u. Kaffeegarten am Bismarckturm (Gubatz), 12 B, P. 4 M, Autohalle, Garten, Massenquartier.

Vetschau, ­
Stadt mit 3100 Einwohnern, ist eine uralte wendische Siedelung am Südrand des Spreewaldes. Zur Befestigung der deutschen Herrschaft wurde in der Zeit der Germanisierung an der vorbeifließenden Luckaitz eine Sumpf- oder Wasserburg, das heutige Schloß, von deutschen Rittern erbaut; 1548 erhielt Vetschau Stadtrechte. Die Stadt ist sauber und freundlich und erfreut sich wachsender Beliebtheit als Eingangsort für den Spreewald. Der wendische Kirchgang ist sehenswert und noch weniger berührt von dem Fremdenzustrom.
Rundgang.
Die Bahnhofstr. führt an der Post vorbei zum Sedanplatz, ehem. Friedhof, jetzt Viehmarkt und Rummelplatz, mit Linden eingefaßt, im Hintergrund Feuerwehrhaus mit Steigerturm; in Anlagen die Bismarckeiche. Hart r. führt die Cottbuser Str. zum Marktplatz; der Ratskeller ist ein altes Barockhaus, auf dem Hof alte Holzgalerie. L. vor dem Eingang in die Kirchstraße Baumgarts Hotel, ehem. Postgebäude. In der Kirchstraße l. alte Bürgerhäuser, darunter die Apotheke. Durch schmale Gassen zum Kirchplatz mit der Kirche, die einzig in ihrer Art ist; sie besteht aus zwei selbständigen, Wand an Wand nebeneinander stehenden Gebäuden, der Stadtkirche und der Landkirche. Beiden gemeinsam ist die Sakristei und der 35 m hohe, aus Feldsteinen und Raseneisenstein erbaute Turm (unzugänglich). Im Dreißigjährigen Krieg brannte die Kirche ab; der Turm stammt im unteren Teil aus dem 13. Jahrh., der obere wurde 1709 in der heutigen Form neu ausgebaut.
Das Innere beider Kirchen wird vom Kirchendiener (Schloßstr. 6; Tkg.) gezeigt. Die wendische Kirche ist die ältere, zu ihr gehören 9 Landgemeinden; unter der großen Kastanie und den Linden vor ihrem Eingang versammeln sich Stg. die Wendinnen in ihren schmucken Trachten (Gottesdienst von 9—10 Uhr). Im Innern der Kirche Brautkronen und Kränze, die unverheirateten Gestorbenen von jungen Mädchen hinter dem Sarg getragen und später in der Kirche aufbewahrt werden; ein Kronleuchter, der Opferstock und die Altarleuchter stammen aus dem 17. Jahrh. Die deutsche Kirche war ursprünglich nur eine kleine Kapelle für die deutschen Gutsherrschaften von Vetschau und Umgegend und ist seit ihrer Erbauung (1694) Stadtkirche. Im Innern ein geschnitzter Barockaltar, zahlreiche Wappen und andere Altertümer. In beiden Kirchen wird deutsch gepredigt, in der wendischen auch noch wendisch.
Weiter durch die Schloßstraße zum Schloßpark. R. vor dem Eingang schönes, altes Fachwerkhaus mit Sonnenuhr (Nr. 8). Hinter der Brücke r. das Kavalierhaus, jetzt Stadtverwaltung. Das Schloß ist ein trutziger, burgähnlicher Bau mit dicken Mauern und Kreuzgewölben, Mitte des 16. Jahrh. errichtet, 1721—28 umgebaut, heute im Besitz der Stadt und in Privatwohnungen aufgeteilt. Im Erdgeschoß ein Spreewaldmuseum mit historischen Wendentrachten (Eintr. 30 Pf., Meldung im Stadthaus II). Im 1. Stock der Rittersaal, jetzt Stadtverordnetensitzungssaal (Besicht, gestattet). Im Park prächtiger alter Baumbestand, darunter Sumpfzypressen. Vor einem alten Spreewaldhaus Freilichtbühne für wendische Heimatspiele.
Ein Verbindungsweg führt vom Schloßpark zur Stadtbrücke in der Berliner Straße. Schöner Blick auf Stadt und Kirche. Von hier aus zum Markt zurück und durch die Karlstraße und Schulstr. zum Bahnhof.
1/2 Stunde entfernt die Reptener Teiche; auf dem Weg dahin, 10 Min. von der Stadt, das städtische Schwimmbad, dicht dabei, schön am Wasser gelegen, Haus Ostland, Heim des deutschen Ostbundes.

Umgebung von Vetschau.
Fußwanderungen:
1. Burg, 2 1/2 St., blau bez.
Hinter dem Bahnübergang l. in den Landweg nach Stradow. Nach 1/4 St. am Waldrand die Stradower Mühle. Vom Marktplatz führt hierher ein näherer Weg durch die Spreewaldstraße oder die Karlstraße. Weiter über die Luckaitz und am Wald entlang nach (35 Min.) Stradow, 457 Einw. (Gasth. P. v. 4 Mark an, Autohalle, Bierrest., Cafe, Garten, gzj., Massenquartier; neben Landbevölkerung auch Fabrikarbeiter; wendische Tracht noch erhalten. (Hinter Gasth. z. Spreewald geht r. ein staubfreier Wiesenweg ab nach Dlugy und Naundorf.) — Geradeaus über den Platz vor dem Gutshof; l. das Kriegerdenkmal. Dann durch eine kurze Gasse und l. an den Stradower Teichen, musterhafte Karpfenzucht des Gutes, entlang. Weiter immer geradeaus, r. die meist strohgedeckten Häuser der Kolonie Mockro, zu Stradow gehörig. Das Fahrfließ begleitet r. den Weg. 1 St. von Vetschau die große hölzerne Fahrbrücke, über das breite Grenzfließ zwischen den Kreisen Calau und Cottbus (Kahnstelle). Das erste Gehöft r. hinter der Brücke gehört bereits zu Burg-Kolonie. Das Gehöft l. hinter der Brücke gehört noch zu den Radduscher Kaupen, interessantes efeuumranktes Blockhaus mit durchbrochenem Giebel. Der Fahrweg führt zum Gasth. Quackatz (Kahnstelle) weiter über zahlreiche Fließe, ein charakteristisches Bild der Spreewaldlandschaft bietend. Nach 30 Min. r. der zweistöckige nüchterne Ziegelrohbau der Kolonieschule, gegenüber das noch weniger schöne Kaufhaus Schwarz; hier Kreuzung mit dem alten Nordsüdweg von der Straupitzer Buschmühle nach Naundorf. Die neue Nord-Süd-Fahrstraße ist etwa 500 m weiter nach O. verlegt und überschreitet die Spree auf flacher Fahrbrücke (Chaussee im Bau). Wenige Schritte dahinter r. am Weg die (1 1/4 St. von Vetschau) Kolonieschenke (Kahnstelle; s. S. 43). Gegenüber das Kurh. Spreewald. Der Weg entfernt sich nun von der Spree. Bald zweigt l. der Weg zum Gasthaus zur Bleiche ab und nach 1/4 St. ebenfalls l. der Weg zum Landhaus Winzer. R. im Hintergrund erscheint der spitze Kirchturm von Burg-Dorf, am Horizont l. der Bismarckturm auf dem Schloßberg. Dicht am Bhf. der Spreewaldbahn über die Bahn und in 5 Min. nach Burg-Dorf oder zum Spreehafen.

2. Straupitz, 16 km, 4 St., weiß bez.
Auf dieser Wanderung wird die Spreewaldniederung an ihrer breitesten Stelle durchquert, so daß sämtliche Längsfließe überschritten werden. Vom Vetschauer Bahnübergang geradeaus in 1/4 St. nach Suschow, 214 Einw. (Gasth.), wendisches Dorf. Dahinter Weggabelung; l. nach (3/4 St.) Dlugy, 132 Einw. Hierher führt auch ein etwas weiterer, aber staubfreier Wiesenweg über Stradow. 7 Min. hinter dem Dorf die für die Gemeinden Dlugy und Naundorf gemeinsame Schule, Die Chaussee endet in (1 St.) Naundorf, 280 Einw. (Gasth. Krüger, am Dorfeingang, jenseits der Brücke, 9 B., Rest., Cafe, Garten; Domks Gasthaus — Herberge der Naturfreunde, 70 B.), echt wendisches Dorf. Das Fahrfließ, die Kzschischoka, geht mitten durch das Dorf und wird von zwei Fahrwegen begleitet. Kahnsteile des Spreewaldvereins Vetschau. Der neue Fahrweg führt geradeaus weiter; der alte Fußweg ist schöner, er beginnt am Dorfausgang bei Domks Gasthaus und soll als Chaussee bis Straupitz ausgebaut werden. 1/4 St. später vereinigen sich beide Wege und überschneiden nun fast rechtwinklig die ebenso geraden Linien des Leinweber- und Scheidungfließes. L. zwischen beiden das versteckt liegende Gasthaus zur Tanne. Nahe der Kolonieschenke Kreuzung mit der Straße Stradow—Burg; weiter in nördl. Richtung über das (2 St.) Gasthaus zum wendischen König, wo r. ein Fahrweg von Burg (rot bez.) einmündet. Nun scharf r. (Wegweiser) und in nördl. Richtung über die Schrebenza, Grenzfließ zwischen den Kreisen Cottbus und Lübben; an der Straupitzer Buschmühle vorbei und entweder über Forsthaus Horst oder (etwas länger) auf dem Fahrweg nach Straupitz.

3. Burg, 8 km, Landstraße (Kraftverkehr, Postauto u. Privat-Linien), viel Kraftwagenverkehr.
Nach Suschow hinter dem Dorf r. ab in den Kiefernwald; nach 50 Min. über die Kzschischoka, Kreisgrenze. Weiter nach (1 1/4 St.) Müschen (Gasthaus Müschen, Dorfstr. 19, 6 B. v. 2-2 1/2 Mark, P. v. 5 Mark an, Autohalle, Garten, gzj.), wendisches Gutsdorf mit 375 Einw. Die neue Chaussee umgeht das Dorf l. und vermeidet die vielen Kurven. Auf der Chaussee bis zur Mündung der von Werben kommenden Straße, die kurz darauf das Leinweberfließ überschreitet und ins Dorf Burg einbiegt.

4. Werben, 8 km, 1 3/4 St.
Wenig bekannte, aber interessante Wanderung durch stockwendische Dörfer. Zunächst entweder vom Bhf. an der Eisenbahn entlang oder vom Sedanplatz durch die Friedhofstr. in 1/4 St. nach Weißagk, 706 Einw. (2 Gasth.), wendisches Bauerndorf. Dann über die Kzschischoka (Kreisgrenze) nach (1 St.) Babow, 300 Einw. (Gasth.). Am Dorfausgang r. ab durch Wiesen nach (1 1/2 St.) Brahmow,
150 Einw. 1 km weiter über Felder nach dem großen, behäbigen Wendendorf Werben, 1500 Einw. (Gasthaus zum Stern, gegenüber der Kirche, wendisch Werbno, d. i. Weidenort. Dorfkirche in wendischer Backsteingotik a. d. 14. Jahrh., 1911 erneuert, Glocken angeblich a. d. 12. Jahrh., Turm von 1450; buntbemalte Holzdecke, barocker Altar und Kanzel. Kirchgang 1/2 10 — 1/2 11 Uhr.

5. Raddusch, 1 1/2 St. Bis Stradow 35 Min.
Hinter Gasthaus Lindengarten l. zum (1 St.) Dorf Raddusch, etwa 900 Einw. (Gasth. Böttchers Braukrug, 16 B. v. 2 Mark an, P. v. 5 Mark an, WP. 9 Mark, Bierrest., Cafe; Garten, gzj.; Gasth. Poetsch, 6B., Z. m. F. 2 1/2-3 Mark, P. v. 5 Mark an, Autohalle, Bierrest., Garten, gzj.), Hst. der Berlin—Görlitzer Bahn; großes Bauerndorf, wendische Sprache und Tracht (Spreewaldverein Raddusch.) Breite Dorfstraße mit stattlichen Häusern und Höfen. Auf der Wasserseite senken sich die Gehöfte zum Fahrfließ am Dorfrand. Von der Dorfmitte aus geht die Radduscher Kahnfahrt in den Spreewald hinein. Wiesenweg zur Radduscher Buschmühle und zum Gasth. Quackatz (S. 41), außerdem direkter Weg vom östl. Dorfausgang durch Wiesen nach Gasthaus Quackatz.
Kahnfahrten.
Der Spreewaldverein weist Fährleute nach; Fährleute auch am Bhf. (Auskunft: Bahnhofswirt). Abfahrstellen sind Naundorf, Gasthaus Quackatz, Raddusch sowie jede andere Anlegestelle. Befahrung des Vetschauer Fließes wird voraussichtlich in nächster Zeit möglich sein.


Weitere schöne Fußwanderungen in der Umgebung:
Lübben.

1. Vom Reichsbahnhof.
durch den Hainmühlenweg und die Kastanienallee, am Gasth. u. Cafe Waldschlößchen (6 B., Ah., Garten) vorbei in 1/2 St. nach Treppendorf, 345 Einw. (Restaurant Waidmannslust, 4 B., F. 1/2 M, P. v. 4 M an, Garten, gzj., auch Massenquartier; Dorfschenke, 10 B.). Rückweg evtl. auf dem anderen Ufer der Berste.

2. Schiepzig,
über Börnichen, 13 km, 3 1/4 St. Von der Gubener Vorstadt nach NO. in die Beeskower Chaussee; beim (3/4 St.) Bahnhof Lübben-Ost über die Spreewaldbahn und in den Lübbener Staatsforst. Gleich darauf l. Abzweigung der Chaussee nach Schiepzig, die über (1 1/4 St.) Oberförsterei Börnichen zum (2 St.) Bhf. Börnichen-Schiepzig führt. Über die (2 1/4 St.) Försterei Schiepzig, dann durch Wiesen nach
Schiepzig.

3. Hartmannsdorf,
3/4 — l St. Nordwärts am Neuen Friedhof vorbei zur Berliner Chaussee und vor dem Frauenberg r. in die Hartmannsdorfer Landstraße; über die Spreewaldbahn und gleich darauf über die Beeskower Bahn an der Hst. Hartmannsdorf. Oder Wiesenweg am l. Ufer der Berste (über Lehnigksberg zur Liuba-Schenke (100 B., Boote). 10 Min. nördl. des Bhfs. (s. oben) im Wiesengelände das Dorf Hartmannsdorf, 364 Einw. (Gasth. — Privatwohnungen, Z. 1 1/4 M).

4. Krausnick,
12 km, 3 St. Bis Hartmannsdorf s. oben, weiter zur (1 1/2 St.) Försterei Hartmannsdorf; auf dem Sommerdamm, der mehr als 5 km unmittelbar neben der vielfach versumpften Grenzspree verläuft, durch schönen Laubwald. Zuletzt durch Wiesen nach Krausnick.

5. Lübbenau,
12 km, 3 St. Landstraße mit lebhaftem Kraftwagenverkehr über Steinkirchen — 6 1/2 km in 1 1/2 St. Ragow (Nagels Gasth., Ah., Garten, auch Massenquartier; Gasth. Ragow [A. Arndt]. 8 B. zu 2 M, F. 0,60, P. 4 1/2—5 M, Restaurant, Garten, Massenquartier, gzj.). Lübbenau s. unten.

6. Altzauche,
12 km, 3 St. Durch die Gubener Vorstadt auf der Straupitzer Chaussee, l. von der Spreewaldbahn begleitet, nach (1 3/4 St.) Radensdorf (Gasth. Zum Ober-Spreewald), Hst. der Spreewaldbahn. Am Ostrand des Dorfes über die Bahn, am Anfang des Waldes r. ab zum (2 1/4 St.) Bhf. Altzauche-Burglehn und weiter nach Altzauche.

Kahnfahrten.
Abfahrtstelle für den Unterspreewald: Gartenrestaurant Pfaueninsel, Brückenplatz 9; für den Oberspreewald: Städt. Hafen.

1. Über Schiepzig nach Großwasserburg,
4 1/2 St. Die Fahrt führt über Lehnigksberg, an Wiesenau vorüber nach (1 1/4 St.) Hartmannsdorf (eigene Kahnstelle). Weiter zum Erlenbusch und über Petkansberg nach (2 1/2 St.) Schiepzig. Über Buschmühle in den Puhl und unter der Chaussee Schlepzig-Krausnick hindurch nach (3 1/4 St.) Moldenhauer Hütte. Von hier auf der Kulkspree nach (3 3/4 St.) Adlershorst und (4 1/2 St.) Groß-Wasserburg.

2. Über Buckoitza nach Altzauche,
3 St. Zunächst spreeaufwärts zum (1/2 St.) Wendenfürst oder direkt auf dem Umflutkanal bis zur Mündung des Eichkanals, dann diesen entlang und zur (2 St.) Buckoitza (Gasth. Buckoitza, Rest., Garten, gzj.), einem 62 Morgen großen herrlichen Wald, der von Hochwasser nicht erreicht wird. Weiter auf dem Eichkanal bis zum Ugroa-Fließ und auf diesem (l.) nach Altzauche. Von Altzauche weiter nach Lübbenau.

 

Ausflugsstrecke von der Schmiedeschänke nach Burg im Spreewald.
Auf der A13 nach Norden Richtung Berlin, am Dreieck Spreewald / Ausfahrt 10 weiter die A13 in Richtung Berlin, Potsdam, Lübbenau. Die Autobahn an der Ausfahrt Vetschau Richtung Burg verlassen und über Suschow, vorbei an Müschen weiter nach Burg im Spreewald fahren.

Weitere Ausflugsziele in der Lausitz
Lübben:

Kreisstadt in anmutigster Lage, Verbindung von Ober- und Unterspreewald durch schmale Landbrücke, die hier die sonst unzugängliche breite Sumpfniederung des Spreewaldes überschreitet. Anfang der Stadt ist das Jahr 1180. Ältestes urkundliches Zeugnis aus dem Jahre 1208, mit Burggraf Johann von Lübben. Seine Burg stand an Stelle des heutigen Schlosses. Ursprüngliche Verteidigungsstellung der deutschen Eroberer war das Burglehn zwischen Lübben und Steinkirchen.

Gusseiserner Turm Löbau
1738 errichtete man auf dem Löbauer Berg eine einfache Hütte die im Siebenjährigen Krieg wieder zerstört wurde. 1770 baute die Löbauer Kaufmannschaft wieder Gebäude aus Stein auf dem Löbauer Berg.
1854 wurde auf dem Gipfel der 28 Meter hohe gusseiserne König-Friedrich-August-Turm errichtet.
Der König-Friedrich-August-Turm ist technisches Denkmal und der einzige gusseiserner Aussichtsturm in Europa.
Der gusseiserner Aussichtsturm wurde vom Löbauer Bäckermeister Friedrich August Brettschneider (1805-1863) gestiftet, der zur Finanzierung des Turms seinen Grundbesitz verkaufte. Eine 120-stufige Wendeltreppe führt auf den Turm, drei Galerien in 12, 18 und 24 Metern Höhe umgeben den achteckigen Turm und geben den Blick auf die umliegende Landschaft frei. Gegossen wurden die Einzelteile des Turm im Eisenhüttenwerk Bernsdorf oder in der Raseneisenerz-Hütte Lauchhammer.

Bischofswerda (ursprünglich Warta),
Stadt in der sächsischen Kreis- und Amtshauptmannschaft Bautzen, 292m ü. M., an der Wesenitz, der Dresden-Görlitzer und Bischofswerda-Zittauer Eisenbahn, hat ein Amtsgericht, reiche Stiftungen (Hermannstift), Tuch-, Zigarren-, Topfwarenfabrikation, eine Gas- und Wasserleitung, Granitbrüche und (1880) 4778 meist evang. Einwohner.
Hier 12. Mai 1813 Gefecht zwischen den sich zurückziehenden Verbündeten und den Franzosen, wobei Bischofswerda fast gänzlich eingeäschert wurde.

Sauriergarten Großwelka
auf dem Privatgrundstück der Familie von Franz Gruß.

Saurierpark Kleinwelka
mit lebensecht gestaltete Plastiken von Dinosauriern, Bakterien/Viren, urzeitlichen Säugetieren und Lebewesen aus Stein- und Neuzeit.

Quellenangaben:

Wikipedia, die freie Enzyklopädie

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Grieben Reiseführer Band 51
Der Spreewald. 18. Aufl.
Seite 42 bis  46



Burg Spreewaldbahn

Kontakt Pension:
Telefon: 0351 8802380 oder

Kontakt Gaststätte:
Tel.: 0351 880 23 86 zu erreichen
während der Öffnungszeiten
E-Mail: Schmiedeschaenke

Öffnungszeiten:
Dienstag-Freitag
ab 17:00 Uhr
Samstag-Sonntag
11:00 Uhr - 14:00 Uhr
und ab 18:00 Uhr
Montag geschlossen

Pension Schmiedeschänke
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Standort Pension Schmiedeschänke
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Ausflugsziele Dresden + Umgebung
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Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten

Lockwitzgrund - Hummelmühle ... Im Jahr 1453 tauschte Caspar von Schönberg, damaliger Bischof von Meißen, mit dem sächsischen Kurfürsten Friedrich dem Sanftmütigen Teile von Kleinluga gegen ein anderes Dorf ein. Ab 1501 übte der Rittergutsbesitzer von Oberlockwitz, zunächst Stephan Alnpeck, die Grundherrschaft aus; fortan waren Lockwitz und Kleinluga fest miteinander verbunden. Im Jahr 1572 brach zwischen den Grundherren und Einwohnern beider Lugas ein Streit um die knappen Wasserreserven aus; das Trinkwasser musste über lange Röhrfahrten in die Dörfer geleitet werden. Wie Großluga gehörte auch Kleinluga zur Dohnaer Parochie. Verwaltet wurde es aber im Unterschied zu seinem Nachbardorf fast durchgehend vom Amt beziehungsweise der Amtshauptmannschaft Dresden. Dies führte zunächst zu einem wirtschaftlicheren Betrieb. Als 1933/34 jedoch die Buslinie D nach Lockwitz eingerichtet wurde, zunächst zum unteren Gasthof, dann bis Plan, sanken die Fahrgastzahlen. In der Folge wurde der Betrieb eingeschränkt und einige Ausweichen aufgegeben. Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs stiegen die Fahrgastzahlen wieder, auch weil der Busverkehr reduziert werden musste. Dafür kam 1995 auch der Triebwagen 240 004 zurück nach Kreischa. Dazu kamen jedoch Personalmangel und Einschränkungen durch die Verdunklung. Besonders eindrucksvoll ist die Sicht über das Elbtal bis nach Dresden und in die Sächsische Schweiz. Der Weg führt weiter über den Dorfplatz Borthen bis nach Burgstädtel. An dem Naturdenkmal Burgstädtler Linde  lohnt es sich zu verweilen um die großartige Aussicht über Kreischa bis ins Erzgebirge zu betrachten. Von einem Traktor geschoben fuhr er in den liegengebliebenen Gleisen zwischen Haußmannsplatz und Parkgaststätte am Sanatorium vorbei. Nach der Wende gründete sich ein Verein, der sich das Ziel setzte, der Lockwitztalbahn ein Denkmal zu setzen. Der Verein wollte später ein Straßenbahnmuseum im ehemaligen Depot der Lockwitztalbahn aufbauen, denn der Zustand der beiden Triebwagen, die im Freien standen, verschlechterte sich zusehends. Über die nach Großborthen führende Burgstädteler Straße ist Burgstädtel ans Straßennetz angeschlossen. Dort wurde er als Denkmal aufgestellt und in den Originalzustand zurückversetzt. Wanderwege führen zur Hummelmühle in den Lockwitzgrund sowie über den Blauberg nach Gombsen. Mit der Zeit kam die Idee, zwischen Hummelmühle und...
Heiratsmarkt in Diesbar-Seußlitz zu Himmelfahrt ... Der jährlich stattfindende Seußlitzer Heiratsmarkt, ein seit über 500 Jahren beliebtes Volksfest, beriet nach Rasterung des Klosters-Serneus Seußlitz die Brautschau der Nonnen. Bei dem Seußlitzer Heiratsmarkt ist es möglich umherwandern dieser Tage für den Tag trauen lassen. Diesbar-Seußlitz, in der Elbaue, am Rand der Großenhainer Instandhaltung, am östlichen Damm der Elbe gelegen ist 1205 erstmalig als Burgstandort, Eigentümer Otto von Suselitz, aktenmäßig erwähnt. Die Festung ist 1226 abgebrochen, Heinrich der Erlauchte, der Markgraf von Meißen, baute die Burg zu einer Jagdresidenz um. 1268 stiftete Heinrich der Erlauchte den Eigentum Seußlitz mit den 17 zugehörigen Dörfern den Klarissen als Nonnenkloster. 1546, entsprechend der Neuausrichtung kaufte Simon Pistoris, Geheimer Rat des Kurfürsten Moritz von Sachsen, das Kloster und baute es zu seinem Wohnschloss um. 1722 erwarb Heinrich von Bünau Seußlitz. Das Türschloss mit Schlosspark und Schlosskirche wurden von George Bähr im Stile des Barocks umgestaltet. Ab Diesbar Seusslitz weiterhin über die Elbfähre übersetzen zum Elbepark Hebelei, in Hebelei einem Ortsteil von Niederlommatzsch. Der 8,2 10.000 m² enorme Elbepark Hebelei am Elbradweg offenbart mehr als 100 Katzen verschiedener Tierarten und -rassen, auch von bedrohte Haustierarten, Streichelgehege, landwirtschaftlichen Apparaten und den Kinderspielplatz. Barockschloss und Barockgarten Zabeltitz - Zablatwiz heißt Hinter den Sümpfen. Im Mittelalter gab es zum Schutze der Alten Salzstraße in Zabeltitz die Wasserburg. Olaf I hielt in Zabeltitz jedes Jahr ein Jagdlager mit vielen Gästen, darunter die norddeutsche Angehörige von Kurfürstin Hedwig, die aus Dänemark stammende Prinzessin, Teilnehmer vom brandenburgischen und hessischen Gesellschaft, ab. 1637, im Dreißigjährigen Feldzug, plünderten und verwüsteten die Königreich Schweden Zabeltitz. 1657 und 1659 hielt Johann Georg II. In Zabeltitz die letzten führenden Jagdlager ab. Nach 1699 ist Rittergut Zabeltitz verpachtet, und empfahl später als Witwensitz von Kurfürstin Anna Sophie, der Mutti von August dem Extremen. Da die Pächter den Pachtpreis oft absolut nicht bezahlten und 1727 auf Grund einer...
Pension Schmiedeschänke - Zweibettzimmer - Dreibettzimmer ... 5 Liebevoll eingerichtete Zimmer - reichhaltiges Frühstück - täglicher Zimmerservice - Die in der zweiten Etage unseres Hauses gelegenen 5 Zimmer der Pension werden seit Oktober 2001 von uns bewirtschaftet. Liebevoll eingerichtete Zimmer, eine individuelle Betreuung unserer Gäste, reichhaltiges Frühstück und ein täglicher Zimmerservice sorgen für einen angenehmen Aufenthalt. Unsere Übernachtungspreise sind dazu angetan, Ihnen Ihren Aufenthalt günstig zu gestalten. So gibt es bei uns für das Doppelzimmer die beliebten Wochenendtarife und auch schon ab der dritten Nacht schlafen Sie preiswerter. Die Zweibettzimmer werden natürlich auch als Einbettzimmer vergeben. Das Dreibettzimmer kann zusätzlich mit einer Klappliege zum 4-Bettzimmer umgerüstet werden. Die Zimmer der Pension zur Schmiedeschänke mit Dusche/WC und Fön im Zimmer - täglicher Zimmerservice - Telefon (ISDN), - TV - Parkplatz am Haus - reichhaltiges Frühstück. ...
Kaitzbachtal - Kaitzer Weinberg ... Dank seiner herrlichen Aussicht von der Veranda und der Terrasse auf das Elbtal bis hin zur Sächsischen Schweiz war das Café Weinberg auf dem Kaitzer Weinberg schon früher eine gern besuchte Gaststätte und ein beliebtes Ausflugsziel für die Städter. Von 1968 bis 1982 hatte Herr Hanitzsch das Café Weinberg gepachtet, danach Familie Zuber und nach längerer Schließzeit Familie Wagner. Eine Zeit lang fuhren sogar Reisebusse vor, die aufgrund der schmalen Straße natürlich kaum an den parkenden Autos vorbei kamen. Reisegesellschaften mussten manchmal den gesamten Weinberg entlang laufen. Sehr beliebt waren der Eis- und Kuchenverkauf über die Straße. Von 1992 bis 1994 führte Frau Reinhold Café und Restaurant, dann 11 Jahre bis zur endgültigen Schließung 2005 Familie Scheibe. Diese ursprüngliche Form blieb bis heute erhalten. Sehenswert sind das einstige Rathaus und das Wasserwerk. Aktiv erholen können sich Touristen in Dresden Süd auf dem Kletterpfad Rahm-Hanke. Auch Räcknitz besitzt einen historischen Dorfkern. Dresden Süd hat Anteil am Gelände der Technischen Universität Dresden. Zahlreiche Villen säumen die Straßen von...
Rabenauer Grund, Schmalspurbahn und Rote Weißeritz ... Wanderung durch den Rabenauer Grund, Parkplatz Freital-Hainsberg, entlang der Sekundärbahn, über die Brücke der Roten Weißeritz, an der Wegsäule Coßmannsdorf vorbei in Richtung Somsdorf, zur Mittagmühle, dem Gasthaus zum Rabenauer Grund, Wasserfall, Johannalaube und Teufelsfelsen. ...
Spreewaldsfahrt durch Lehde
Wir stiegen ein, die Fahrt beginnt, gleich die erste halbe Meile, einschließlich des Dorfes Lehde, ist ein landschaftliches Kabinettsstück und übertrifft alle andern Fotos, die der Tag uns bringt, der die Eigentümlichkeiten der Spreewaldlandschaft klar und übersichtlich zeigt. Der Spreewald ist bekanntlich ein Wassernetz, das aus unzähligen Spreearmen und Spreekanälen geflochten wird, und diejenigen Stellen desselben, die den Netz- und Inselcharakter am deutlichsten belegen, sollen, immerhin szenisch, das Hauptinteresse in Beschlag nehmen. Denn man würde sich irren, wenn man glauben wollte, daß der Inselcharakter einem allerorts unverkennbar entgegenträte; nur derMensch, der in einem Ballon über das wunderschöne Terrain fliegt, würde die blauen Fäden des Netzes und die zahlreichen Inseln in aller...
Wälder und Bücher, überall
Einsamer Baum - zersplissen ist mein Haupt, von schwarzem Wolkenwetter; Herbstwind und Regen raubt die abgestorbenen...
Gemütliche Pension, gute Verkehrsanbindung, nahe am Flughafen Dresden Klotzsche, ideal für Städteurlauber und Gäste die ab Dresden in den Urlaub Fliegen wollen.
In unserer Gaststätte & Pension können Sie nach Ihrer Ankunft am Flughafen übernachten und gutbürgerliche Sächsische Küche genießen.
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