Willkommen in ihrer Pension & Gaststätte Schmiedeschänke

Die Jonsdorfer Mühlsteinbrüche.

Die Vielheit und Mannigfaltigkeit der Jonsdorfer Felsen haben ihnen den Namen "Felsenstadt" eingetragen. Ohne Überhebung kann man es sagen, daß auf so engem Raume kaum irgendwo mehr an interessanten Felsbildungen zu finden ist. Lebhaft wird man an Adersbach-Weckelsdorf erinnert oder an die Tyssaer Wände im Elbsandsteingebirge.
Man erreicht die Mühlsteinbrüche am besten vom Bahnhof Jonsdorf a­us. Beim Gasthaus "Schweizertal" biegt der Weg nach rechts ein. Hier sehen wir schon die Schleifhalden der seit 1914 aufgelassenen Brüche vor uns, wo ehedem auf natürlicher Rutschbahn die Steine zur Mühlsteinfabrik heruntergeschleift wurden. Früher nannte man das Gebiet "Rabensteine", doch hat man seit 300 Jahren diesen Namen auf die Felsgruppen nördlich Niederlichtenwalde übertragen. Das ganze Gebiet der Mühlsteinberge grenzt im Osten an Jonsdorf, im Süden an die Staatsgrenze, im Westen an den Hohlsteinweg und im Norden wieder an Jonsdorf. Der Komplex ist unregelmäßig viereckig und etwa 1,5 km lang und 3/4 km breit. Die höchsten Erhebungen, bis 605 m, finden sich im Osten. Der Kamm zieht sich in der Richtung von Nordost nach Südwest. Der Weg durch die Mühlsteinbrüche ist gut markiert, auch der Ortsfremde findet sich zurecht.

Ausflugsstrecke von der Schmiedeschänke nach Johnsdorf im Zittauer Gebirg­e

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Die Wanderung in die Mühlsteinbrüche und die "Felsenstadt" beginnen wir am Gasthaus "Schweizertal". Der Weg führt rechts ab von der Zollstraße. Ein Waldweg führt uns an  den Abhängen des Kellerberges aufwärts. Nach etwa 15 Minuten erreichen wir das Plateau. Rechts des Weges gähnt uns der Absturz des Kellerbergbruches entgegen. Uns gegenüber steigt die Basaltwand hoch. Der Gebirgsverein "Globus", der sich wie der "Sächsische Heimatschutz" mit außerordentlicher Hingabe der Erhaltung der Felswunder angenommen hat, lies eine Tafel anbringen, die dem Fremden die Eigenart des Bruches deutlich macht: "Basalt (kugelförmig abgesondert) durchbricht den Sandstein, der zu hartem Mühlstein geworden ist". Die Basaltkuppe mißt etwa 25 Meter im Durchmesser. Hier kommt der Charakter des Deckengusses besser zum Ausdruck, als es eine Beschreibung zu sagen vermag. Geologisch merkwürdig ist, daß der Basalt sich hier kugelförmig lagert, obwohl er sonst Säulen bildet. Deutlich ist auch der Schlot zu erkennen, in dem die breiige Glut emporstieg. Rechts vorwärts zieht sich am Berghange der kleinste Bruch hin, "Bärloch" genannt. Unweit davon die "3 Tische". Wir bleiben auf dem Hauptwege. Aus dem Waldesdickicht lugt ein reizendes, rotgedecktes Haus hervor, die alte Schmiede", "wo früher Werkzeuge wiederhergestellt wurden. Übrigens trifft man noch mehrere solche, leider heute verfallene Schmieden an. Gegenüber diesem traulichen Gebäude, das auch einen Glockenturm trägt, von dem früher Anfang und Ende der Arbeitszeit  vermeldet wurden, lädt eine Schutzhütte zur Rast ein. Rechts vor der Schmiede zweigt der Weg ab zum Karolafelsen. Eine hohe Holzstange mit Windzeiger macht ihn beim Näherkommen kenntlich. In den Fels gehauene Stufen lassen uns in 4 Minuten auf diesen schönsten Aussichtspunkt der Mühlsteinberge gelangen. Zu unseren Füßen das Jonsdorfer Tal mit den schmucken Häuschen, in der Ferne Landskrone, Löbauer Berg, Kottmar, Czorneboh, Valtenberg, Lausche, Finkenkoppe, Johannisstein, Hochwald, nur der Jonsberg verdeckt die Aussicht nach Osten. Wir wandern nach diesem Abstecher zur Schmiede zurück und kommen auf dem Hauptwege zu einer Wegegabel. Die führt in zwei Wegen um das "Schwarze Loch". Empfohlen wird der Weg, der am Berghange sich hinzieht. Vom Hauptwege biegt bald rechts ein Pfad in diesen alten Bruch ab. In der Mitte des Weges klafft ein schmaler Felsspalt, der uns in die Tiefe des Bruches blicken läßt. Ein 30 Meter langer schmaler Gang führt uns bald mitten hinein in den Bruch. Vor uns die Reste der "Faulen Wand", eine eingestürzte Felswand, welche uns eine Tafel vom Heimatschutz erklärt. Sie sagt: "Phonolithgang, grau, verwittert. Basaltgang. Sandstein scheitelförmig zerlegt". Beiderseits gewahrt man die Scheitelsteine aus Sandstein, während sich zwischen ihnen der Schutt des verwitterten Phonoliths abwärts ergießt. Der Weg führt nach links weiter zu einem leider verfallenen Basaltstock, der den Namen des Naturforschers Alexander von Humboldt trägt. Er soll aus der Eigenart des Sandsteins auf einen Basaltstiel geschlossen haben. Die späteren Abraumarbeiten gaben der Vermutung des Forschers recht. Eine Tafel kündet: "Humboldtfelsen, vulkanischer Basalt, der anliegende Sandstein durch Hitze halb geschmolzen (gefrittet) und durch Abkühlung in Säulen zersprungen". Gut erhalten ist der ausgebrannte Sandstein rechts am Sockel, während eben leider der Basalt stark verwittert ist, und so das Naturdenkmal kaum gerettet werden kann. Weiter links befindet ein 60 Meter langer Tunnel, der aber wegen Einsturzgefahr nicht betreten werden darf. Schöner Buchenwald verbindet dieses Naturdenkmal mit der Felsengasse. Zur Linken weist  eine Tafel auf das niedlichste Steinwunder  in der Felsenstadt, auf den Löwen. Kaum irgendwo anders wird dem Wanderer eine solch packende Urkunde des Werdens und Vergehens  entgegentreten. (Unweit davon mahnt eine Tafel, daß jedes Abschlagen von Gestein strafbar ist und deutet so schon auf einen hohen Genuß hin.) Wir sind an der  "Kleinen und Großen Orgel".

Auf einer Felsenplatte ruht säulenförmiger Sandstein und eine Tafel meldet: "Orgel". Der Sandstein ist von einem Lavastrom erhitzt worden und bei der Abkühlung in Säulen zersprungen. Der Lavastrom ist weggewittert." Wie das Pfeifenwerk einer Orgel stehen die Sandsteinsäulen nebeneinander und lassen die Rätsel der Felsenstadt noch dunkler erscheinen. Nur wenige Schritte abwärts erheben sich auf dicker Felsenmauer die "Sphinx" und die "Kaffeekanne", ein schiefstehender Fels, der jeden Augenblick einzufallen droht. Der Weg führt  geradeaus nach den Rabensteinen. Nach Niederlichtenwalde und zur Landesgrenze. Wir biegen aber nach rechts ein auf dem Alpenpfade, der tatsächlich nicht zu Unrecht seinen Namen trägt in der Wildheit und Zerrissenheit seiner Umgebung. So erreichen wir nun nach etwa 8 Minuten den Albertfelsen. Mit vieler Mühe hat man ihn ersteigbar gemacht. Die Felsenstufen sind durch Geländer gesichert. Der Gipfel trägt eine Wetterstange. Die Aussicht ist nicht so umfassend wie beim Karolafelsen, aber reizvoll dennoch auf das Jonsdorfer Tal und die majestätische Lausche und die Vorberge. Vom Albertfelsen führt der Weg über das Brummerloch, eine Kahle Bergmulde zur Landesgrenze, wobei man an der Brummerquelle vorüberkommt. Rechts geleitet der Weg weiter zwischen einem breiten Felseinschnitt zur Gondelfahrt, die man von hier aus über die Schwarzwasserquelle in 15 Minuten erreicht. Der Weg führt durch eine breite Waldblöße. Zur Linken zweigt ein markierter Weg ab zur Friedrichshöhe, benannt nach einem verdienstvollen Erforscher des Gebietes.   Ein Denkstein erinnert an die Tätigkeit dieses Mannes. Man gelangt zur Friedrichshöhe von der Wegegabel aus in 10 Minuten. Eine Aussicht hat man von der Höhe nicht, aber die Stille dieses traulichen Winkels heimelt jeden an. Von der Friedrichshöhe kommt man links durch das "Mordloch" an interessanten Felsbildungen vorüber, vor allem an dem eindrucksvollen, alleinstehenden Felskegel des Schalksteins, eine Freude für jeden Kletterer. Ganz in der Nähe die "Semperhexe", der "Großvater", und dem Schalkstein gegenüber der "Mönch". Der Weg vom "Mordloch" her mündet in die Lichtenwalder Straße, die uns in wenigen Minuten zur "Gondelfahrt" gelangen läßt. Vor uns schöner Anblick auf die "Nonnenfelsen". Dauer der Wanderung etwa 1 1/2 - 2 Stunden.

Quelle:
Führer durch das Zittauer Gebirge
von Fritz Günter
Verlag Werner Klotz Zittau

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Felsenstadt Jonsdorf

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Öffnungszeiten:
Dienstag-Freitag
ab 17:00 Uhr
Samstag-Sonntag
11:00 Uhr - 14:00 Uhr
und ab 18:00 Uhr
Montag geschlossen

Pension Schmiedeschänke
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Standort Pension Schmiedeschänke
So finden Sie die Gaststätte & Pension Schmiedeschänke in Dresden Klotzsche: Von der Königsbrücker Landstrasse (B97), Dresden - Klotzsche - Hellerau, kommend in die Boltenhagener Strasse, Richtung Flughafen Dresden, abbiegen. An der Ampelgeregelten Kreuzung Boltenhagener Str. / Karl-Marx-Strasse geradeaus weiter nach Altklotzsche bis zum Parkplatz rechts an der Schmiedeschänke.
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Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten

Jonsdorfer Mühlsteinbrüche und die Felsenstadt ... Die Wanderung in die Mühlsteinbrüche und die "Felsenstadt" beginnen wir am Gasthaus "Schweizertal". Der Weg führt rechts ab von der Zollstraße. Ein Waldweg führt uns an den Abhängen des Kellerberges aufwärts. Nach etwa 15 Minuten erreichen wir das Plateau. Rechts des Weges gähnt uns der Absturz des Kellerbergbruches entgegen. Uns gegenüber steigt die Basaltwand hoch. Der Gebirgsverein "Globus", der sich wie der "Sächsische Heimatschutz" mit außerordentlicher Hingabe der Erhaltung der Felswunder angenommen hat, lies eine Tafel anbringen, die dem Fremden die Eigenart des Bruches deutlich macht: "Basalt (kugelförmig abgesondert) durchbricht den Sandstein, der zu hartem Mühlstein geworden ist". ...
Der Heidut läßt sich hören ... Vom Heidut auf dem Eierberg ertönt des Nachts ein tutendes Geheul aus einer hohen Fichte in der Gegend um das Landstädtchen Pulsnitz. Der Heidut ein gar frommer Mann zu Pulsnitz tut den Armen viel Gutes und bedenkt auch die Kirche und ihre Diener reichlich. Der Heidut kann seinen Hut, Degen, Wamms, Gürtel, Stiefel und Sporen an Sonnenstäubchen aufhängen, an denen sie auch wie an einem Nagel fest haften bleiben. Nun fällt er aber in die Hände des Teufels, denn ein so frommer Verehrer der Kirche und der Heiligen er bisher war, nun ein frecher Gottesleugner wird, sein täglicher Aufenthalt wird das Wirthshause, wo er die Zeit mit Saufen und Schlemmen verbringt, mit seinen wilden Gesellen auf der Jagd todtschlägt, aber am eifrigsten treibt er es während des Gottesdienstes. Auf dem Pulsnitzer Stadtkeller befindet sich ein an Ketten hängendes mit Hirschgeweihen eingefaßtes hölzernes Brustbild mit langem schwarzen Barte, gewöhnlich der alte Schlieben oder der wilde Mann genannt, nach Andern zeigt dieses Bild einen Wohlthäter der Pulsnitzer, welches den Heidut vorstellen soll. ...
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Ausflug nach Meißen zur Porzellanmanufaktur Meißen ... Meißen, Amtshauptstadt in der sächs. Kreishauptmannschaft Dresden, ehemals Sitz der Markgrafen, Burggrafen und Bischöfe von Meißen, an der Mündung derAlbrechtsburg Meißen Triebisch in die Elbe, über die hier zwei Brücken führen, und an der Linie Leipzig-Döbeln-Dresden der Sächsischen Staatsbahn, was seine landschaftliche Umgebung betrifft, eine der schönstgelegenen Städte Deutschlands, 109 m ü. M., in seinem Innern reich an altertümlichen Architekturen; nur der neue Anbau im Triebischthal trägt ganz modernen Charakter. Die Angaben über die Erfindung des europäischen Porzellans 1837 von Engelhardt sind schon lange nicht mehr aktuell. Reiseführer, Lexika und Museen haben bereits Korrekturen vorgenommen. Auch die Sächsischen Schulbücher sind inzwischen berichtigt worden und nennen Ehrenfried Walther von Tschirnhaus als Porzellanerfinder. ...
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Burg Stolpen und Gräfin
Die Burg Stolpen ist mit ihren markanten Türmen erhebt sich weithin sichtbar über das sächsische Land.Verbunden mit der Geschichte der Burg Stolpen ist das tragischen Schicksal von Gräfin Cosel, der berühmten Mätresse von August dem Starken. Gräfin Cosel lebte 49 Jahre als Gefangene auf Burg Stolpen. Die Grabstelle von Gräfin Cosel findet der Besucher in der Burgkapelle. Im Johannisturm/Coselturm erinnert eine Ausstellung an das abenteuerliches und schicksalhaftes Leben von Gräfin Cosel. ...
Familienfeiern, Hochzeiten,
Die Gaststätte für Familienfeiern, Hochzeiten, geschäftliche Treffen und Gesellschaften für bis zu 65 Personen mit mehr als hundertjährige Geschichte...
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